Last update: 16.03.2007

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H: Hoch über West- und Mitteleuropa 
Hz: Zonale Hochdruckbrücke 
HE: Hoch mit Kern über Osteuropa 
HF: Hoch mit Kern über Fennoskandien 
h: Zwischenhoch 
N: Nordlage 
NW: Nordwestlage 
SW: Südwestlage 
W: Westlage 
S: Südlage 
G: Gradientschwache Lage 
TS: Tief südlich der Alpen
TwM: Tief über dem westlichen Mittelmeer 
TSW: Tief im Südwesten Europas 
TB: Tief bei den Britischen Inseln 
TR: Meridionale Tiefdruckrinne
Tk: Kontinentales Tief 
Vb: Tief auf der Zugstraße Adria – Polen
Wetterchronik Österreich (Service von ZAMG) 


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WITTERUNGSVERLAUF JÄNNER 2007 

1.                    W        Die milde Atlantikluft aus dem Westen dringt zwar mit teils stürmischem Wind ostwärts vor, im äußersten Osten und im Süden Österreichs hält sich die Kaltluft aber ganztägig. Es regnet verbreitet, von Vorarlberg bis Oberösterreich auch recht ergiebig; im Tagesverlauf setzen auch im Süden Niederschläge ein. Die Höchsttemperaturen betragen 0 bis für den Neujahrstag außergewöhnliche 15 °C.

2.                    NW      Nach dem Abzug des für etwas Niederschlag im Süden verantwortlichen Adriatiefs beruhigt sich hier das Wetter. Sonst sorgt maritime Kaltluft für geringe bis mäßige Niederschläge, bis gegen 400 m herab strichweise als Schnee. Ergiebiger schneit es auf den Bergen Westösterreichs. Die Temperaturmaxima sinken auf -1 bis 7 °C.

3.-9.               W        In diesen Tagen bestimmt eine lebhafte Westströmung, mit der zunehmend milde und überwiegend feuchte Luft einströmt, unser Wetter. In freien Lagen ist es oft sehr windig, zeitweise auch stürmisch. Eingelagerte Störungen sorgen besonders im Westen, aber auch im Norden und Osten immer wieder für starke Bewölkung und Niederschläge, die aber nur im Westen ergiebiger ausfallen. Die Schneefallgrenze steigt von zunächst etwa 500 m bis zum 9. Jänner auf 1400 bis 1700 m. In Südösterreich bleibt es meist trocken mit mehr Sonnenschein. Die höchsten Temperaturen betragen am 3. 0 bis 9 °C und steigen auf 3 bis 13, am 7. d. M. im Osten sogar bis 16 °C.

10.-11.          H         Nach dem Abklingen letzter Niederschläge im südlichen Salzburg bewirken Hochdruckeinfluss und Warmluftzufuhr aus Südwest am 10. teils sonniges und ungewöhnlich warmes, teils hochnebelig trübes kühles Wetter. Vom 10. zum 11. Jänner streift eine Front die Alpennordseite und den Norden mit auffrischendem Wind, aber nur geringen Niederschlägen. Maximal werden 3 bis 17 °C gemessen.

12.                  W        Mit einem besonders von Salzburg ostwärts sowie in der Obersteiermark heftigen Sturm gelangen etwas kühlere Luftmassen in den Ostalpenraum. Strichregen oder Schauer sind nur im Westen etwas ergiebiger. Die Temperatur erreicht 5 bis 13 °C.

13.                  h          Das Zwischenhoch sorgt in Süd- und Westösterreich für sehr sonniges Wetter. Im Norden und Osten weht bei stärkerer Bewölkung immer noch heftiger Wind.

14.                  W        Eine Atlantikfront streift den Alpenraum, bringt aber nur lokale unbedeutende Niederschläge mit sich. Im Alpenvorland und im Donauraum bleibt es sehr windig.

15.-16.          H         Unter dem Einfluss eines Hochs mit Zentrum über Mitteleuropa sinkt die Temperatur in klaren Nächten erstmals seit Tagen unter den Gefrierpunkt. Am 15. ist es nahezu überall heiter oder wolkenlos, am nächsten Tag werden Nebel oder Hochnebel häufiger. Die Höchsttemperaturen betragen 0 bis 11 °C.

17.-21.          W        Das Hoch ist südostwärts abgezogen. Erste unbedeutende Regenschauer treten bei kaum veränderten Temperaturen am 17. in Salzburg und Oberösterreich auf. Vom 18. zum 19. Jänner geraten große Teile Österreichs in den Einflussbereich eines rasch von den Britischen Inseln zum Baltikum ziehenden Sturmtiefs. Vom Norden Salzburgs bis in das nördliche Burgenland und bis zur nördlichen Obersteiermark erreichen Sturmböen in den Niederungen 110 bis etwa 150 km/h, dazu kommen teilweise sehr ergiebige Regenfälle. Weniger betroffen sind Vorarlberg und Tirol, kaum betroffen der Süden Österreichs. Während im Westen und Süden strichweise maximal nur 3 bis 10 °C erreicht werden, steigt im übrigen Österreich die Temperatur vom 18. zum 19. auf nächtliche Höchstwerte von 13 bis 20 °C. Im Laufe des 19. lassen Regen und Sturm allmählich nach, aber erst am 20. Jänner lockern die Wolken auf und tagsüber herrscht trockenes und weiter viel zu warmes Wetter. Am 21. bewirkt eine schwache Störung im Westen, Norden und Osten etwas Regen.

22.                  h          Nur im äußersten Osten wirkt kurzfristig ein Hoch über Südosteuropa. Vom Süden her setzen im Tagesverlauf Niederschläge ein, wobei die Schneefallgrenze gegen 700 m sinkt und in Oberkärnten bis zum Abend der Schneefall schon recht heftig wird. Die Maxima sinken auf 0 bis 8 °C.

23.                  TS        Ein Tiefdruckgebiet zieht vom westlichen Mittelmeer nordostwärts zu den Alpen.

24.-25.          Tk        Die Niederschläge erfassen bis zum Morgen des 23. ganz Österreich und gehen auch in den Niederungen Ostösterreichs vielfach in Schnee über. Besonders ergiebig schneit es in Osttirol, Oberkärnten und zunächst auch im Süden Salzburgs. Im Laufe des 24. gelangt der Schwerpunkt der Niederschläge nach Vorarlberg, am folgenden Tag beruhigt sich das Wetter und die Wolken lockern auf. Die Höchsttemperaturen betragen dann aber nur noch -6 bis 3 °C.

26.                  N         Während im Westen und Süden bis zum Morgen noch leichter Schneefall herrscht, ist die Nacht zum 26. Jänner im Norden und Osten oft heiter und kalt. Der Tag verläuft fast niederschlagsfrei bei maximal -7 bis 1 °C.

27.-30.          NW      Der Ostalpenraum liegt in einem breiten stürmischen Nordwestwindband, mit dem feuchtkalte Luft und eingelagerte Störungen herangeführt werden. An allen Tagen herrscht sehr lebhafter bis stürmischer Wind besonders zwischen Salzburg und dem Burgenland mit dem Maximum meist am 29. Jänner. Die Niederschläge gehen in tieferen Lagen in Regen über und erreichen Südösterreich kaum. Der 30. Jänner ist bei vom Westen her zunehmendem Hochdruckeinfluss weitgehend trocken. Die höchsten Temperaturen steigen von -4 bis 5 °C am 27. auf 1 bis 13 °C am 30. d. M.

31.                  h          Von lokalem hartnäckigem Hochnebel abgesehen sorgt Zwischenhocheinfluss für einen sehr sonnigen Tag bei maximal 1 bis 10 °C. Ab den Abendstunden frischt der Wind im Osten stürmisch auf.

WITTERUNGSVERLAUF FEBRUAR 2007

1.-3.               NW     An der Rückseite eines über Weißrussland angelangten Sturmtiefs liegt Österreich in einer kräftigen Nordwestströmung. Am 1. Februar weht vor allem im Donauraum und am Alpenostrand stürmischer Wind. Niederschläge fallen zunächst nur unergiebig und lokal. Eine schwache Kaltfront bringt am 3. d. M. außer im Süden geringe Niederschläge, wobei die Schneefallgrenze im Norden gegen 500 m sinkt. Die höchsten Temperaturen in diesen Tagen betragen 2 bis 14 °C. Die höheren Werte stammen aus dem wetterbegünstigten Süden Österreichs.

4.                    h          Unter Hochdruckeinfluss erlebt Österreich einen verbreitet sehr sonnigen Tag mit weiterhin milden Temperaturen.

5.-7.               W        Am 5. Februar wirkt zunächst noch der Hochdruckeinfluss und sorgt zusammen mit der milden westlichen Höhenströmung für wenig verändertes Wetter. Danach erreicht eine Kaltfront Österreich und bleibt am 6. nördlich des Alpenhauptkammes nahezu ortsfest. Bis in die Nacht zum 7. Februar regnet oder schneit es strichweise, am meisten im nördlichen Alpenvorland und in Vorarlberg, zeitweise aber auch im Süden. Lokal sinkt die Schneefallgrenze unter 500 m. Im Laufe des 7. enden die Niederschläge, die Temperatur erreicht maximal aber nur noch 1 bis 8 °C.

8.                    h          Der Tag beginnt teilweise gering bewölkt. Von Westen her ziehen dichtere Wolken auf, und gegen Abend werden erste lokale Regenfälle gemeldet. Die Temperaturhöchstwerte steigen wieder auf 3 bis 12 °C.

9.                    W        Über Nacht zieht eine Störung mit geringen bis mäßig ergiebigen Niederschlägen ostwärts über Österreich. Bei kaum veränderten Temperaturen enden letzte lokale Niederschläge im Osten und Süden tagsüber; am Abend ist es dann verbreitet heiter.

10.                  h          Nach einer oft klaren und kalten Nacht entstandene Nebel oder Hochnebel lösen sich tagsüber nicht alle auf. Außerhalb des Nebels ist es sonnig und mild. Gegen Abend beginnt es in Vorarlberg zu regnen.

11.-12.           W        Eine kräftige Westströmung führt milde Atlantikluft mit eingelagerten Störungen in den Ostalpenraum. Niederschläge sind im Nordstau und im Westen zeitweise ergiebig und fallen oberhalb von 1000 m als Schnee. Die Höchsttemperaturen reichen von 3 bis 13 °C.

13.                  Tk       Die Störungszone eines von Südskandinavien bis zur Adria reichenden Tiefdruckkomplexes zieht tagsüber ostwärts ab, nachdem sie im Westen und Süden in der Nacht zum 13. für teilweise ergiebige Niederschläge mit Schnee bis unter 700 m gesorgt hat. Am längsten halten die Niederschläge noch in Salzburg und Oberösterreich an. Die Temperaturmaxima sind praktisch unverändert.

14.                  h          Zwischenhocheinfluss vom Süden her sorgt zunächst für sonniges Wetter. Ab dem frühen Nachmittag ziehen von Westen her Wolken auf. Die Temperatur steigt auf maximal 4 bis 14 °C.

15.-16.           Tk       In höheren Luftschichten zieht ein Tief über Ostösterreich südwärts. Nach ergiebigen nächtlichen Niederschlägen in Vorarlberg liegt der Schwerpunkt der Niederschläge tagsüber am 15. in Niederösterreich und Wien. In der Folge setzt sich über der Westhälfte Österreichs wieder Hochdruckeinfluss durch. Im Osten bleibt es auch am 16. stark bewölkt oder bedeckt. Bei maximal 2 bis 11 °C ist es kühler als zuletzt.

17.-18.           HE       Das russische Hoch bewirkt in Österreich, von den üblichen Nebel- oder Hochnebelfeldern abgesehen, verbreitet sonniges Wetter und höhere Temperaturmaxima.

19.                  Hz       Eine schwache Störung zieht im Norden vorbei und bewirkt stärkere Bewölkung im Norden und Osten. Im übrigen Österreich bleibt es heiter oder sogar wolkenlos.

20.-21.           H         Außerhalb lokal beständiger Nebelfelder herrscht sonniges Hochdruckwetter. Je nach Nebeldauer werden maximal 3 bis 16 °C gemessen.

22.-23.           G         Bei flacher Druckverteilung macht sich der Durchzug einer schwachen Störung am 22. d. M. nur mit zeitweise starker Bewölkung bemerkbar. Am Morgen sind nach wie vor lokale Nebel vorhanden. Tagsüber ist es sehr mild bei maximal 7 bis 15 °C.

24.-25.           HE       Vor dem Übergreifen einer atlantischen Störung ist es im Westen zunächst noch teils heiter, teils stark bewölkt. Im Osten Österreichs strömt in Bodennähe kontinentale Kaltluft ein. Im Laufe des 25. setzen in Vorarlberg Niederschläge ein, die am Abend schon Oberösterreich erreichen. Die Maximaltemperaturen betragen 5 bis 17, im äußersten Osten nur 3 bis 9 °C.

26.                  TR       Eine Tiefdruckrinne reicht von Skandinavien bis Mittelitalien. In Österreich fallen bis zum Morgen verbreitete und besonders im Süden ergiebige Niederschläge. Im Süden und Osten schneit es vorübergehend selbst in den Niederungen. Die höchsten Temperaturen betragen 2 bis 11 °C.

27.                  h          Trotz schwachen Hochdruckeinflusses sorgt die nordwestliche Höhenströmung für unbeständiges Wetter. Nach im Westen sogar ergiebigen nächtlichen Schnee- oder Regenfällen gehen tagsüber immer wieder lokale Schauer nieder, die im äußersten Osten von einigen Blitzen begleitet werden.

28.                  W        Mit einer Westströmung gelangen milde Luft, aber auch eingelagerte Störungen, nach Österreich. Verbreitet werden Strichregen oder teils gewittrige Schauer mit Sturmböen und lokal sogar Hagelschlag gemeldet. Je nach dem Durchgreifen der milden Luft werden maximal 3 bis 16 °C erreicht.

WITTERUNGSVERLAUF MÄRZ 2007 

folgt....

 


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