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WITTERUNGSVERLAUF JÄNNER 2007
1.
W
Die milde Atlantikluft aus dem
Westen dringt zwar mit teils stürmischem Wind ostwärts vor, im äußersten
Osten und im Süden Österreichs hält sich die Kaltluft aber ganztägig. Es
regnet verbreitet, von Vorarlberg bis Oberösterreich auch recht
ergiebig; im Tagesverlauf setzen auch im Süden Niederschläge ein. Die
Höchsttemperaturen betragen 0 bis für den Neujahrstag außergewöhnliche
15 °C.
2.
NW
Nach dem Abzug des für etwas Niederschlag im Süden
verantwortlichen Adriatiefs beruhigt sich hier das Wetter. Sonst sorgt
maritime Kaltluft für geringe bis mäßige Niederschläge, bis gegen 400 m
herab strichweise als Schnee. Ergiebiger schneit es auf den Bergen
Westösterreichs. Die Temperaturmaxima sinken auf -1 bis 7 °C.
3.-9. W
In diesen Tagen bestimmt eine
lebhafte Westströmung, mit der zunehmend milde und überwiegend feuchte
Luft einströmt, unser Wetter. In freien Lagen ist es oft sehr windig,
zeitweise auch stürmisch. Eingelagerte Störungen sorgen besonders im
Westen, aber auch im Norden und Osten immer wieder für starke Bewölkung
und Niederschläge, die aber nur im Westen ergiebiger ausfallen. Die
Schneefallgrenze steigt von zunächst etwa 500 m bis zum 9. Jänner auf
1400 bis 1700 m. In Südösterreich bleibt es meist trocken mit mehr
Sonnenschein. Die höchsten Temperaturen betragen am 3. 0 bis 9 °C und
steigen auf 3 bis 13, am 7. d. M. im Osten sogar bis 16 °C.
10.-11. H
Nach dem Abklingen letzter Niederschläge im südlichen
Salzburg bewirken Hochdruckeinfluss und Warmluftzufuhr aus Südwest am
10. teils sonniges und ungewöhnlich warmes, teils hochnebelig trübes
kühles Wetter. Vom 10. zum 11. Jänner streift eine Front die
Alpennordseite und den Norden mit auffrischendem Wind, aber nur geringen
Niederschlägen. Maximal werden 3 bis 17 °C gemessen.
12.
W
Mit einem besonders von Salzburg ostwärts sowie in der
Obersteiermark heftigen Sturm gelangen etwas kühlere Luftmassen in den
Ostalpenraum. Strichregen oder Schauer sind nur im Westen etwas
ergiebiger. Die Temperatur erreicht 5 bis 13 °C.
13.
h
Das Zwischenhoch sorgt in Süd-
und Westösterreich für sehr sonniges Wetter. Im Norden und Osten weht
bei stärkerer Bewölkung immer noch heftiger Wind.
14.
W
Eine Atlantikfront streift den Alpenraum, bringt aber nur
lokale unbedeutende Niederschläge mit sich. Im Alpenvorland und im
Donauraum bleibt es sehr windig.
15.-16. H
Unter dem Einfluss eines Hochs mit Zentrum über
Mitteleuropa sinkt die Temperatur in klaren Nächten erstmals seit Tagen
unter den Gefrierpunkt. Am 15. ist es nahezu überall heiter oder
wolkenlos, am nächsten Tag werden Nebel oder Hochnebel häufiger. Die
Höchsttemperaturen betragen 0 bis 11 °C.
17.-21. W
Das Hoch ist südostwärts abgezogen. Erste unbedeutende
Regenschauer treten bei kaum veränderten Temperaturen am 17. in Salzburg
und Oberösterreich auf. Vom 18. zum 19. Jänner geraten große Teile
Österreichs in den Einflussbereich eines rasch von den Britischen Inseln
zum Baltikum ziehenden Sturmtiefs. Vom Norden Salzburgs bis in das
nördliche Burgenland und bis zur nördlichen Obersteiermark erreichen
Sturmböen in den Niederungen 110 bis etwa 150 km/h, dazu kommen
teilweise sehr ergiebige Regenfälle. Weniger betroffen sind Vorarlberg
und Tirol, kaum betroffen der Süden Österreichs. Während im Westen und
Süden strichweise maximal nur 3 bis 10 °C erreicht werden, steigt im
übrigen Österreich die Temperatur vom 18. zum 19. auf nächtliche
Höchstwerte von 13 bis 20 °C. Im Laufe des 19. lassen Regen und Sturm
allmählich nach, aber erst am 20. Jänner lockern die Wolken auf und
tagsüber herrscht trockenes und weiter viel zu warmes Wetter. Am 21.
bewirkt eine schwache Störung im Westen, Norden und Osten etwas Regen.
22.
h
Nur im äußersten Osten wirkt
kurzfristig ein Hoch über Südosteuropa. Vom Süden her setzen im
Tagesverlauf Niederschläge ein, wobei die Schneefallgrenze gegen 700 m
sinkt und in Oberkärnten bis zum Abend der Schneefall schon recht heftig
wird. Die Maxima sinken auf 0 bis 8 °C.
23.
TS
Ein Tiefdruckgebiet zieht vom westlichen Mittelmeer
nordostwärts zu den Alpen.
24.-25. Tk
Die Niederschläge erfassen bis zum Morgen des 23. ganz
Österreich und gehen auch in den Niederungen Ostösterreichs vielfach in
Schnee über. Besonders ergiebig schneit es in Osttirol, Oberkärnten und
zunächst auch im Süden Salzburgs. Im Laufe des 24. gelangt der
Schwerpunkt der Niederschläge nach Vorarlberg, am folgenden Tag beruhigt
sich das Wetter und die Wolken lockern auf. Die Höchsttemperaturen
betragen dann aber nur noch -6 bis 3 °C.
26.
N
Während im Westen und Süden bis zum Morgen noch leichter
Schneefall herrscht, ist die Nacht zum 26. Jänner im Norden und Osten
oft heiter und kalt. Der Tag verläuft fast niederschlagsfrei bei maximal
-7 bis 1 °C.
27.-30. NW
Der Ostalpenraum liegt in einem breiten stürmischen
Nordwestwindband, mit dem feuchtkalte Luft und eingelagerte Störungen
herangeführt werden. An allen Tagen herrscht sehr lebhafter bis
stürmischer Wind besonders zwischen Salzburg und dem Burgenland mit dem
Maximum meist am 29. Jänner. Die Niederschläge gehen in tieferen Lagen
in Regen über und erreichen Südösterreich kaum. Der 30. Jänner ist bei
vom Westen her zunehmendem Hochdruckeinfluss weitgehend trocken. Die
höchsten Temperaturen steigen von -4 bis 5 °C am 27. auf 1 bis 13 °C am
30. d. M.
31.
h
Von lokalem hartnäckigem
Hochnebel abgesehen sorgt Zwischenhocheinfluss für einen sehr sonnigen
Tag bei maximal 1 bis 10 °C. Ab den Abendstunden frischt der Wind im
Osten stürmisch auf.
WITTERUNGSVERLAUF FEBRUAR 2007
1.-3.
NW An der
Rückseite eines über Weißrussland angelangten Sturmtiefs liegt
Österreich in einer kräftigen Nordwestströmung. Am 1. Februar weht vor
allem im Donauraum und am Alpenostrand stürmischer Wind. Niederschläge
fallen zunächst nur unergiebig und lokal. Eine schwache Kaltfront bringt
am 3. d. M. außer im Süden geringe Niederschläge, wobei die
Schneefallgrenze im Norden gegen 500 m sinkt. Die höchsten Temperaturen
in diesen Tagen betragen 2 bis 14 °C. Die höheren Werte stammen aus dem
wetterbegünstigten Süden Österreichs.
4.
h Unter
Hochdruckeinfluss erlebt Österreich einen verbreitet sehr sonnigen Tag
mit weiterhin milden Temperaturen.
5.-7.
W Am 5.
Februar wirkt zunächst noch der Hochdruckeinfluss und sorgt zusammen mit
der milden westlichen Höhenströmung für wenig verändertes Wetter. Danach
erreicht eine Kaltfront Österreich und bleibt am 6. nördlich des
Alpenhauptkammes nahezu ortsfest. Bis in die Nacht zum 7. Februar regnet
oder schneit es strichweise, am meisten im nördlichen Alpenvorland und
in Vorarlberg, zeitweise aber auch im Süden. Lokal sinkt die
Schneefallgrenze unter 500 m. Im Laufe des 7. enden die Niederschläge,
die Temperatur erreicht maximal aber nur noch 1 bis 8 °C.
8.
h Der
Tag beginnt teilweise gering bewölkt. Von Westen her ziehen dichtere
Wolken auf, und gegen Abend werden erste lokale Regenfälle gemeldet. Die
Temperaturhöchstwerte steigen wieder auf 3 bis 12 °C.
9.
W Über Nacht
zieht eine Störung mit geringen bis mäßig ergiebigen Niederschlägen
ostwärts über Österreich. Bei kaum veränderten Temperaturen enden letzte
lokale Niederschläge im Osten und Süden tagsüber; am Abend ist es dann
verbreitet heiter.
10.
h Nach einer
oft klaren und kalten Nacht entstandene Nebel oder Hochnebel lösen sich
tagsüber nicht alle auf. Außerhalb des Nebels ist es sonnig und mild.
Gegen Abend beginnt es in Vorarlberg zu regnen.
11.-12.
W Eine kräftige
Westströmung führt milde Atlantikluft mit eingelagerten Störungen in den
Ostalpenraum. Niederschläge sind im Nordstau und im Westen zeitweise
ergiebig und fallen oberhalb von 1000 m als Schnee. Die
Höchsttemperaturen reichen von 3 bis 13 °C.
13.
Tk Die
Störungszone eines von Südskandinavien bis zur Adria reichenden
Tiefdruckkomplexes zieht tagsüber ostwärts ab, nachdem sie im Westen und
Süden in der Nacht zum 13. für teilweise ergiebige Niederschläge mit
Schnee bis unter 700 m gesorgt hat. Am längsten halten die Niederschläge
noch in Salzburg und Oberösterreich an. Die Temperaturmaxima sind
praktisch unverändert.
14.
h
Zwischenhocheinfluss vom Süden her sorgt zunächst für sonniges Wetter.
Ab dem frühen Nachmittag ziehen von Westen her Wolken auf. Die
Temperatur steigt auf maximal 4 bis 14 °C.
15.-16.
Tk In höheren
Luftschichten zieht ein Tief über Ostösterreich südwärts. Nach
ergiebigen nächtlichen Niederschlägen in Vorarlberg liegt der
Schwerpunkt der Niederschläge tagsüber am 15. in Niederösterreich und
Wien. In der Folge setzt sich über der Westhälfte Österreichs wieder
Hochdruckeinfluss durch. Im Osten bleibt es auch am 16. stark bewölkt
oder bedeckt. Bei maximal 2 bis 11 °C ist es kühler als zuletzt.
17.-18.
HE Das russische
Hoch bewirkt in Österreich, von den üblichen Nebel- oder
Hochnebelfeldern abgesehen, verbreitet sonniges Wetter und höhere
Temperaturmaxima.
19.
Hz Eine schwache
Störung zieht im Norden vorbei und bewirkt stärkere Bewölkung im Norden
und Osten. Im übrigen Österreich bleibt es heiter oder sogar wolkenlos.
20.-21.
H Außerhalb
lokal beständiger Nebelfelder herrscht sonniges Hochdruckwetter. Je nach
Nebeldauer werden maximal 3 bis 16 °C gemessen.
22.-23.
G Bei flacher
Druckverteilung macht sich der Durchzug einer schwachen Störung am 22.
d. M. nur mit zeitweise starker Bewölkung bemerkbar. Am Morgen sind nach
wie vor lokale Nebel vorhanden. Tagsüber ist es sehr mild bei maximal 7
bis 15 °C.
24.-25. HE Vor dem
Übergreifen einer atlantischen Störung ist es im Westen zunächst noch
teils heiter, teils stark bewölkt. Im Osten Österreichs strömt in
Bodennähe kontinentale Kaltluft ein. Im Laufe des 25. setzen in
Vorarlberg Niederschläge ein, die am Abend schon Oberösterreich
erreichen. Die Maximaltemperaturen betragen 5 bis 17, im äußersten Osten
nur 3 bis 9 °C.
26.
TR Eine
Tiefdruckrinne reicht von Skandinavien bis Mittelitalien. In Österreich
fallen bis zum Morgen verbreitete und besonders im Süden ergiebige
Niederschläge. Im Süden und Osten schneit es vorübergehend selbst in den
Niederungen. Die höchsten Temperaturen betragen 2 bis 11 °C.
27.
h Trotz
schwachen Hochdruckeinflusses sorgt die nordwestliche Höhenströmung für
unbeständiges Wetter. Nach im Westen sogar ergiebigen nächtlichen
Schnee- oder Regenfällen gehen tagsüber immer wieder lokale Schauer
nieder, die im äußersten Osten von einigen Blitzen begleitet werden.
28.
W Mit einer
Westströmung gelangen milde Luft, aber auch eingelagerte Störungen, nach
Österreich. Verbreitet werden Strichregen oder teils gewittrige Schauer
mit Sturmböen und lokal sogar Hagelschlag gemeldet. Je nach dem
Durchgreifen der milden Luft werden maximal 3 bis 16 °C erreicht.
WITTERUNGSVERLAUF MÄRZ 2007
folgt.... |