Last update: 16.03.2007

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WETTERÜBERSICHT 2007:   ungewiss, aber es ging verdammt warm los.....

Zusammenfassung folgt Anfang 2008 ……..

WITTERUNGSÜBERSICHT JÄNNER 2007 

Der Jänner 2007 war bei sehr unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen außergewöhnlich warm. Die Monatsmittel der Lufttemperatur lagen im äußersten Westen Österreichs um 3,5 bis 5 °C über dem langjährigen Durchschnitt. Weiter östlich ergaben sich Abweichungen bis 6 °C, in Teilen Ober- und Niederösterreichs sowie in Wien sogar bis knapp 7 °C vom Normalwert. Damit war der Jänner 2007 nahezu überall in Österreich der wärmste seit Messbeginn. Von den Landeshauptstädten blieb 2007 nur das Monatsmittel von Innsbruck unter dem bisherigen Rekordjänner.

Während der ersten beiden Dekaden lagen die Tagesmittel allgemein über dem langjährigen Durchschnitt, an manchen Tagen bis zu 15 °C. Erst ein Kaltlufteinbruch um den 24. Jänner verhinderte noch extremere Monatsmittel. Zuvor hatte ein Sturm in der Nacht vom 18. zum 19. Jänner einen Schwall warmer Luft über große Teile Österreichs geblasen. Kurz vor oder nach Mitternacht wurden an vielen Messstellen Temperaturen zwischen 14 und 20 °C erreicht – jedenfalls die wärmste Jännernacht seit Menschengedenken, vielerorts aber auch die bisher höchste Jännertemperatur. Der absolut höchste Wert war am 19. Jänner 20,1 °C in Eisenstadt. Das absolute Minimum stammt vom 27. Jänner aus St. Michael/Lungau und betrug -19,3 °C.

Die Monatssummen des Niederschlags erreichten vom Bodensee bis in das steirische Salzkammergut 60 bis 125 % des Normalwertes. Normale Niederschlagsmengen wurden im Südosten und im äußersten Osten Österreichs gemessen. Überall sonst wurden mehr als 125 % des Erwartungswertes erreicht. Besonders niederschlagsreich war der Jänner 2007 in Osttirol und in den angrenzenden Teilen Oberkärntens sowie in Teilen von Mühl- und Waldviertel. In diesen Gebieten fielen 225 bis über 300 % der Normalmengen. Osttirol und Oberkärnten verzeichneten örtlich Neuschneesummen von gut einem Meter. In der letzten Jännerdekade entstand fast überall eine Schneedecke, nur im äußersten Osten von Wr. Neustadt bis in das Burgenland blieb der Schnee nicht liegen.

Die Zahl der Sonnenstunden in den Landeshauptstädten reichte von 145 Stunden (201 % des Normalwertes) in Klagenfurt bis nur 43 Stunden (93 % des Normalwertes) in Bregenz. Wien verzeichnete 79 Stunden (141 % des Normalwertes).

WITTERUNGSÜBERSICHT FEBRUAR 2007

Der Februar 2007 war bei unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen sehr warm.

Die Monatsmittel der Lufttemperatur lagen verbreitet um 3,5 bis 5 °C über dem langjährigen Durchschnitt. Die größten Abweichungen traten vom Unterinntal ostwärts bis in den Westen Niederösterreichs und über Pinzgau und Pongau in große Teile der Steiermark auf, ebenso in Unterkärnten. Etwas kühler verlief der Februar nur strichweise in Tirol einschließlich Osttirols sowie in an Osttirol grenzenden Teilen Kärntens. An vielen Orten Österreichs verlief der Februar zuletzt im Jahre 2002 wärmer als heuer. Während des ganzen Monats blieben die Tagesmittel fast überall ständig über den Normalwerten, nur im äußersten Osten unterschritten sie diesen kurz vor Ultimo um wenige Zehntel °C. Sowohl die Maxima als auch die Minima der Temperatur traten gestreut auf. Der absolut höchste Wert von 16,8 °C stammt vom 25. Februar aus Mondsee. -12,8 °C, gemessen am 5. Februar in St. Michael/Lungau, ist der von den Bergen abgesehen tiefste Wert.

Die Monatssummen des Niederschlags erreichten verbreitet 75 bis 125 % des Normalwertes. Kleine Landstriche im Westen, Süden und Südosten blieben unter 75 %, in Ober- und Niederösterreich wurden gebietsweise mehr als 125 % ermittelt. Am niederschlagsreichsten war der Februar mit 170 bis 200 % des Durchschnitts in Wien.

Schneearm wie die Vormonate blieb der Februar in vielen Teilen Österreichs. Die tiefen Lagen im Süden blieben schneefrei, im Osten gab es in den Niederungen kurz vor Monatsende die teilweise überhaupt erste Schneedecke dieses Winters. In höheren Lagen Westösterreichs fielen mehrmals einige Zentimeter Neuschnee.

Die Zahl der Sonnenstunden in den Landeshauptstädten betrug minimal 102 in Bregenz und maximal 167 in Klagenfurt, lag aber überall über den Normalwerten. Verglichen mit diesen lag Linz mit 149 % (112 statt normal 75 Stunden) an der Spitze und Eisenstadt mit 113 % (105 statt normal 93 Stunden) an letzter Stelle. Wien verzeichnete 104 Stunden Sonnenschein (133 % von normal 78 Stunden).

WITTERUNGSÜBERSICHT MÄRZ 2007

folgt.....

 


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