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WETTERÜBERSICHT 2007:
ungewiss,
aber es ging verdammt warm los.....
Zusammenfassung folgt Anfang 2008 ……..
WITTERUNGSÜBERSICHT JÄNNER 2007
Der
Jänner 2007 war bei sehr unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen
außergewöhnlich warm. Die Monatsmittel der Lufttemperatur lagen im
äußersten Westen Österreichs um 3,5 bis 5 °C über dem langjährigen
Durchschnitt. Weiter östlich ergaben sich Abweichungen bis 6 °C, in
Teilen Ober- und Niederösterreichs sowie in Wien sogar bis knapp 7 °C
vom Normalwert. Damit war der Jänner 2007 nahezu überall in Österreich
der wärmste seit Messbeginn. Von den Landeshauptstädten blieb 2007 nur
das Monatsmittel von Innsbruck unter dem bisherigen Rekordjänner.
Während der ersten beiden Dekaden lagen die Tagesmittel allgemein über
dem langjährigen Durchschnitt, an manchen Tagen bis zu 15 °C. Erst ein
Kaltlufteinbruch um den 24. Jänner verhinderte noch extremere
Monatsmittel. Zuvor hatte ein Sturm in der Nacht vom 18. zum 19. Jänner
einen Schwall warmer Luft über große Teile Österreichs geblasen. Kurz
vor oder nach Mitternacht wurden an vielen Messstellen Temperaturen
zwischen 14 und 20 °C erreicht – jedenfalls die wärmste Jännernacht seit
Menschengedenken, vielerorts aber auch die bisher höchste
Jännertemperatur. Der absolut höchste Wert war am 19. Jänner 20,1 °C in
Eisenstadt. Das absolute Minimum stammt vom 27. Jänner aus St. Michael/Lungau
und betrug -19,3 °C.
Die
Monatssummen des Niederschlags erreichten vom Bodensee bis in das
steirische Salzkammergut 60 bis 125 % des Normalwertes. Normale
Niederschlagsmengen wurden im Südosten und im äußersten Osten
Österreichs gemessen. Überall sonst wurden mehr als 125 % des
Erwartungswertes erreicht. Besonders niederschlagsreich war der Jänner
2007 in Osttirol und in den angrenzenden Teilen Oberkärntens sowie in
Teilen von Mühl- und Waldviertel. In diesen Gebieten fielen 225 bis über
300 % der Normalmengen. Osttirol und Oberkärnten verzeichneten örtlich
Neuschneesummen von gut einem Meter. In der letzten Jännerdekade
entstand fast überall eine Schneedecke, nur im äußersten Osten von Wr.
Neustadt bis in das Burgenland blieb der Schnee nicht liegen.
Die
Zahl der Sonnenstunden in den Landeshauptstädten reichte von 145 Stunden
(201 % des Normalwertes) in Klagenfurt bis nur 43 Stunden (93 % des
Normalwertes) in Bregenz. Wien verzeichnete 79 Stunden (141 % des
Normalwertes).
WITTERUNGSÜBERSICHT FEBRUAR 2007
Der
Februar 2007 war bei unterschiedlichen Niederschlagsverhältnissen sehr
warm.
Die
Monatsmittel der Lufttemperatur lagen verbreitet um 3,5 bis 5 °C über
dem langjährigen Durchschnitt. Die größten Abweichungen traten vom
Unterinntal ostwärts bis in den Westen Niederösterreichs und über
Pinzgau und Pongau in große Teile der Steiermark auf, ebenso in
Unterkärnten. Etwas kühler verlief der Februar nur strichweise in Tirol
einschließlich Osttirols sowie in an Osttirol grenzenden Teilen
Kärntens. An vielen Orten Österreichs verlief der Februar zuletzt im
Jahre 2002 wärmer als heuer. Während des ganzen Monats blieben die
Tagesmittel fast überall ständig über den Normalwerten, nur im äußersten
Osten unterschritten sie diesen kurz vor Ultimo um wenige Zehntel °C.
Sowohl die Maxima als auch die Minima der Temperatur traten gestreut
auf. Der absolut höchste Wert von 16,8 °C stammt vom 25. Februar aus
Mondsee. -12,8 °C, gemessen am 5. Februar in St. Michael/Lungau, ist der
von den Bergen abgesehen tiefste Wert.
Die
Monatssummen des Niederschlags erreichten verbreitet 75 bis 125 % des
Normalwertes. Kleine Landstriche im Westen, Süden und Südosten blieben
unter 75 %, in Ober- und Niederösterreich wurden gebietsweise mehr als
125 % ermittelt. Am niederschlagsreichsten war der Februar mit 170 bis
200 % des Durchschnitts in Wien.
Schneearm wie die Vormonate blieb der Februar in vielen Teilen
Österreichs. Die tiefen Lagen im Süden blieben schneefrei, im Osten gab
es in den Niederungen kurz vor Monatsende die teilweise überhaupt erste
Schneedecke dieses Winters. In höheren Lagen Westösterreichs fielen
mehrmals einige Zentimeter Neuschnee.
Die
Zahl der Sonnenstunden in den Landeshauptstädten betrug minimal 102 in
Bregenz und maximal 167 in Klagenfurt, lag aber überall über den
Normalwerten. Verglichen mit diesen lag Linz mit 149 % (112 statt normal
75 Stunden) an der Spitze und Eisenstadt mit 113 % (105 statt normal 93
Stunden) an letzter Stelle. Wien verzeichnete 104 Stunden Sonnenschein
(133 % von normal 78 Stunden).
WITTERUNGSÜBERSICHT MÄRZ 2007
folgt.....
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