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H: Hoch über West- und Mitteleuropa 
Hz: Zonale Hochdruckbrücke 
HE: Hoch mit Kern über Osteuropa 
HF: Hoch mit Kern über Fennoskandien 
h: Zwischenhoch 
N: Nordlage 
NW: Nordwestlage 
SW: Südwestlage 
W: Westlage 
S: Südlage 
G: Gradientschwache Lage 
TS: Tief südlich der Alpen
TwM: Tief über dem westlichen Mittelmeer 
TSW: Tief im Südwesten Europas 
TB: Tief bei den Britischen Inseln 
TR: Meridionale Tiefdruckrinne
Tk: Kontinentales Tief 
Vb: Tief auf der Zugstraße Adria – Polen
Wetterchronik Österreich (Service von ZAMG) 


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WITTERUNGSVERLAUF JÄNNER 2005

1.-6.               W        Das Jahr beginnt nicht winterlich. Eine lebhafte Westströmung führt atlantische Störungen und milde Luft in den Ostalpenraum. Nur im Süden ist der Neujahrstag sonnig bei maximal -2 bis 8 °C, sonst werden leichte Regen- oder Schneefälle bei etwas höheren Temperaturen gemeldet. Es folgen zwei Tage mit lebhaftem Wind und geringen bis mäßigen Regen- oder Schneefällen, die weiterhin nicht Südösterreich erfassen. Am 4. und 5. Jänner fällt kaum Niederschlag, dafür werden am 4. im nördlichen Alpenvorland und im Donauraum noch höhere Windgeschwindigkeiten gemessen. Eine Störung bewirkt dann am 6. wieder Niederschläge, die von Tirol bis Oberösterreich strichweise recht ergiebig ausfallen. Die Temperatur erreicht an diesen Tagen Höchstwerte von –2 °C im Westen oder Südwesten bis 14 °C im Osten oder Südosten.

7.-8.               H         Hochdruckeinfluss und die Zufuhr subtropischer Warmluft am 8. d. M. sorgen für sonniges und in höheren Lagen ganz ungewöhnlich warmes Wetter. Nebel- oder Hochnebeldecken werden meist rasch aufgelöst. Die Höchsttemperaturen umspannen einen Bereich von -2 °C im nebeligen Aigen/Ennstal bis 18 °C (Kohlreitberg in NÖ).

9.                    W        Eine schwache Störung verursacht von Salzburg bis in den Westen Niederösterreichs etwas Niederschlag. Die Temperatur ändert sich nur wenig.

10.-11.           H         Das mächtige Hoch über dem Mittelmeerraum und dem Balkan bestimmt unser Wetter. Von lokalem Nebel abgesehen herrscht trockenes sonniges Wetter bei maximal 0 bis 13 °C.

12.                  G         Der Aufzug hoher und mittelhoher Wolken kündigt eine herannahende Störung an. Die Temperaturhöchstwerte sinken leicht.

13.                  W        Eine Kaltfront überquert Österreich. Im Süden fällt kaum Niederschlag und zeitweise scheint hier auch die Sonne, im übrigen Österreich regnet oder schneit es zwar verbreitet, aber wenig ergiebig. Maximal erreicht die Temperatur -1 bis 9 °C.

14.-17.           H         Das Zentrum eines Hochs zieht von Westfrankreich über Mitteleuropa ostwärts. Anfangs treten zwischen Salzburg und Niederösterreich sowie der Obersteiermark lokal noch wenig ergiebige Schauer auf. Im Laufe des 15. Jänner heitert es immer mehr auf. Danach wird aus Vorarlberg zeitweise Nebel oder Hochnebel gemeldet, in großen Teilen Österreichs strahlt nach kalten Nächten die Sonne ungehindert vom Himmel. Die Höchsttemperaturen betragen -4 bis 7 °C.

18.                  G         Nach einer weiteren kalten Nacht ziehen tagsüber Wolken auf. Gegen Abend erreicht eine Kaltfront mit Niederschlägen Vorarlberg. Im Osten ist dieser Tag der erste weit unternormal temperierte des Monats.

19.-22.           NW     Nach dem Durchzug der Kaltfront mit etwas Neuschnee auch in tiefen Lagen stellt sich nur kurz ruhigeres Wetter ein. Mit stürmischer Nordwestströmung gelangt am 20. Jänner mildere Luft in den Ostalpenraum, danach feuchte Polarluft. Südösterreich ist von den Niederschlägen wenig betroffen, im übrigen Bundesgebiet fallen vom 20 zum 21. d. M. strichweise auch große Regen- oder Schneemengen. Am 21. werden auch lokale Gewitter gemeldet. Die Temperaturmaxima reichen in diesen Tagen von -3 bis 10 ° C.

23.                  TR       An der Rückseite einer Tiefdruckrinne gelangt weiterhin feuchtkalte Luft nach Österreich. Im Westen, Norden und Osten treten Schnee- oder Graupelschauer auf, von Osttirol bis zum Südburgenland herrscht hingegen meist sonniges Wetter.

24.                  N         Nach wie vor bestimmen Tiefdruckeinfluss und polare Kaltluft unser Wetter. Starke bis geschlossene Bewölkung bedeckt nun auch Südösterreich, Schnee fällt aber in Osttirol und Kärnten nicht. Im übrigen Österreich sind die Niederschläge meist noch gering und es wird kälter.

25.-26.           TS       Das Zentrum eines Tiefs zieht vom Tyrrhenischen Meer zur mittleren Adria. Am 25. werden tagsüber nur geringe lokale Schneefälle gemeldet. Am nächsten Tag setzen von Oberösterreich ostwärts stärkere Schneefällen verbunden mit lebhaftem bis stürmischem Wind ein. Die Temperatur ist winterlich mit maximal -8 bis -1 ° C.

27.                  TR       Eine Tiefdruckrinne reicht von Nordeuropa bis in den Mittelmeerraum. In der Nacht dauern die Schneefälle an, deren Auswirkungen durch heftigen Wind im Norden und Osten verstärkt werden. Während der Süden weitgehend niederschlagsfrei bleibt, schneit es im Norden und Osten noch bis gegen Mittag.

28.-29.           TS       Ein Mittelmeertief sorgt zunächst für starke Bewölkung und strichweise schwache Schneefälle auch im Süden. Im Laufe des 29. Jänner lockern die Wolken vielfach auf. Die Maximaltemperaturen betragen -10 bis -1 °C.

30.                  h          Der Ausläufer eines Atlantikhochs beschert uns einen recht sonnigen und weitgehend niederschlagsfreien Tag.

31.                  NW     Hinter einer Kaltfront gelangt feuchte Kaltluft mit stürmischem Wind nach Österreich. Zunächst werden besonders von Salzburg ostwärts Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer gemeldet. In der Nacht zum 1. Februar werden die Schneefälle im Westen und Norden stärker und bringen strichweise große Neuschneemengen. Die Temperaturhöchstwerte zum Monatsende betragen -3 bis 8 °C.

WITTERUNGSVERLAUF FEBRUAR 2005

1.-4.               NW     Tagelange Zufuhr feuchtkalter Luft aus Nordwest bis Nord bringt Schneefälle im Westen, Norden und Osten. Vom Osten Tirols bis in den Südwesten Niederösterreichs und bis in die Obersteiermark erreichen die Neuschneemengen ganz ungewöhnliche Ausmaße. Im Verein mit höchster Lawinengefahr führt dies zur Sperre zahlreicher Verkehrswege. Erst im Laufe des 4. Februar werden die Schneefälle seltener und unergiebig. Nicht betroffen von diesen Ereignissen bleiben Osttirol und Kärnten, wo zeitweise die Sonne vom heiteren Himmel strahlt. Die Temperatur steigt in diesen Tagen auf maximal -3 bis 5 °C, im Süden vereinzelt auch bis 7 °C.

5.-9.               HE       Das russische Hoch bestimmt nun auch das Wetter in Österreich. Tagsüber werden wenige oder gar keine Wolken beobachtet, die klaren Nächte sind sehr kalt mit Tiefsttemperaturen unter -20 °C. Morgendliche lokale Nebel oder Hochnebel werden meist rasch aufgelöst. Die Tageshöchsttemperaturen reichen von -8 bis 8 °C, wovon die höheren Werte im Westen Österreichs gemessen werden. Am 9. Februar ziehen regional hohe Wolkenfelder auf.

10.                  Hz       Der Hochdruckeinfluss endet. Zwar beginnt der Tag kalt und heiter, in der zweiten Tageshälfte überzieht sich der Himmel aber mit dichter werdenden Wolken, und am Abend setzen lokal erste schwache Schneefälle ein. Die Temperaturmaxima betragen -3 bis 7 °C.

11.                  NW     Feuchtmilde Meeresluft gelangt mit im Alpenvorland und Donauraum strichweise lebhaftem Wind nach Österreich. Die Schneefallgrenze steigt auf über 1000 m. Die größten Niederschlagsmengen werden im Westen gemessen, während Kärnten und Osttirol nicht betroffen sind. Die Temperatur erreicht maximal 1 bis 9 °C.

12.                  W        Milde Atlantikluft strömt weiterhin in den Alpenraum. Im Westen, Norden und Osten regnet es verbreitet, von Oberösterreich ostwärts auch recht ergiebig bei steigenden Temperaturen.

13.                  NW

14.                  N         Aus Nordwest bis Nord gelangt an der Rückseite eines von Skandinavien bis zur Adria reichenden Tiefdrucksystems feuchtkalte Meeresluft in den Ostalpenraum. Die Niederschläge gehen allmählich auch in tiefen Lagen wieder in Schnee über. Am ergiebigsten sind sie in Westösterreich, strichweise erfassen sie in der Nacht zum 13. auch den Süden. Die Temperatur sinkt auf maximal -3 bis 7 °C.

15.-17.           TS       Das Zentrum eines bis in große Höhen reichenden Tiefdruckgebietes verlagert sich langsam von der mittleren Adria südostwärts. In der Nacht zum 15. Februar sind die Schneefälle von Vorarlberg bis Oberösterreich teils sehr ergiebig. Danach fallen die größten Schneemengen zwischen Oberösterreich und Wien. Bis zum Abend des 17. werden die Niederschläge allmählich seltener und schwächer. Die Temperaturhöchstwerte betragen -5 bis 6 °C; die höheren Werte stammen aus dem vom Schneefall kaum betroffenen Süden und Südosten.

18.-19.           G         Vorübergehend beruhigt sich das Wetter in Österreich. Im Laufe des 18. lockert die Bewölkung auf, am 19. fällt tagsüber kein nennenswerter Niederschlag und es ist verbreitet heiter. Maximal werden -3 bis 7 °C gemessen.

20.                  TwM   Ein Tief mit Zentrum über Sardinien macht sich zunächst vorwiegend mit starker Bewölkung bemerkbar. Nennenswerter Niederschlag fällt nur in der Nacht im Westen, tagsüber schneit es nur lokal und unergiebig im Westen und Süden.

21.-24.           Tk       Die Zentren der Tiefs liegen zunächst über Oberitalien, später über Ungarn. In der Nacht zum 21. wird der Schneefall im Westen und Süden stärker, danach erfasst er ganz Österreich und wird bis zum 22. strichweise recht ergiebig. Danach lockern die Wolken zeitweise auf, besonders im Süden und Osten schneit es aber immer wieder. Die höchsten Temperaturen reichen von -5 bis 6 °C.

25.                  TS       Ein kleines Tief zieht von der Adria nordostwärts. Es bewirkt Schneefälle im Süden und Südosten, während es im äußersten Westen recht sonnig ist.

26.                  h          Noch schneit es im Süden leicht; gegen Abend setzen von Nordwesten her leichte Schneefälle ein. Die Temperaturmaxima betragen -4 bis 5 °C.

27.-28.           N         Hinter einer schwachen Störung, die von Tirol ostwärts etwas Schneefall auslöst, gelangt polare Kaltluft in den Ostalpenraum. Die Nacht zum 30. ist besonders auf den Bergen eiskalt. Tagsüber werden einige Schneeschauer gemeldet, die am Alpennordrand am stärksten ausfallen. Der Februar endet kalt mit maximal -11 bis -1 °C.

WITTERUNGSVERLAUF MÄRZ 2005

1.-2.               G         Leichter Hochdruckeinfluss sorgt für sonniges und trockenes Wetter. Nach für die Jahreszeit extrem kalten Nächten werden auch am Tage nur -9 bis 4 °C erreicht.

3.                    HE       Der Tag beginnt heiter und kalt. Die Annäherung einer Front vom Süden her macht sich zunächst nur durch Bewölkungsaufzug bemerkbar. Maximal werden -4 bis 5 °C gemessen.

4.                    TS       In großen Teilen setzt in der Nacht Schneefall ein, am stärksten in Südösterreich. Tagsüber klingen die Schneefälle ab, bis zum Abend heitert es vielfach auf. Die Höchsttemperaturen sind kaum verändert.

5.-6.               Tk       Eine Tiefdruckrinne erstreckt sich in höheren Luftschichten von Skandinavien bis Nordafrika. Bei unterschiedlicher Bewölkung schneit es in Österreich strichweise im Westen, Norden und Osten, besonders ergiebig am Bodensee. Es bleibt kalt.

7.-8.               NW     Aus Nordwest bis Nord gelangt etwas weniger kalte Luft nach Österreich. Bei starker Bewölkung fällt im Westen, Norden und Osten bei maximal -5 bis 4 °C immer wieder etwas Schnee. Im durch Nordföhn wetterbegünstigten Süden ist es häufig sonnig, hier werden bis 8 °C erreicht.

9.-10.             N         Hinter einer aus Nordost einlangenden Kaltfront strömt Kaltluft nach Ostösterreich. Sie lässt hier die Temperatur wieder sinken, während im Westen Höchstwerte über 5 °C gemessen werden. Die Niederschläge erreichen Südösterreich erneut kaum, im übrigen Österreich sind sie nur auf den Bergen ergiebig.

11.-13.           NW     Das Zentrum eines Sturmtiefs wandert von Norwegen über das Baltikum nach Weißrussland. Hinter dem Tief gelangt mit strichweise stürmischem Wind etwas mildere Luft in den Ostalpenraum. In tiefen Lagen gehen die insgesamt wenig ergiebigen Niederschläge am 12. teilweise in Schneeregen oder Regen über. Die höchsten Temperaturen reichen von 0 bis 11 °C.

14.-17.           H         Von Osten her erfasst Hochdruck den Ostalpenraum. Meist heiterer, zeitweise auch wolkenloser Himmel und die damit verbundene kräftige Sonneneinstrahlung sowie die einsetzende Zufuhr milder Luft aus West lassen die Temperatur sehr rasch steigen. Die Maxima betragen am 14. März erst 4 bis 14 °C, am 17. 13 bis 23 °C. Starke Schneeschmelze und steigende Lawinengefahr sind die Folgen.

18.                  W        Eine schwache Störung verursacht in der Nacht zum 18. März lokal geringfügige Niederschläge im Osten Österreichs. Tagsüber ist es dann wieder vielfach sonnig und sehr mild bei maximal 13 bis knapp 24 °C.

19.                  NW     Eine Kaltfront verursacht Niederschläge von Tirol bis Ostösterreich, während sie sich in Vorarlberg und im Süden kaum auswirkt. Dem entsprechend sinken die Höchsttemperaturen verbreitet auf 5 bis 14 °C, erreichen im Süden und äußersten Westen aber auch noch 20 °C.

20.                  HE       Über dem Norden und Osten Österreichs lagert trockenkalte Luft. Nach klarer kalter Nacht ist es tagsüber sonnig, aber kühl bei maximal 1 bis 10 °C. Feuchtmilde Luft bringt dem übrigen Österreich starke Bewölkung mit einigen Niederschlägen und um etwa fünf Grad höheren Temperaturen.

21.                  H

22.                  G         Ein Hoch reicht von Südskandinavien bis zur Ägäis und sorgt in Österreich für trockenes, sonniges und etwas wärmeres Wetter. Am 22. März ändert sich wenig.

23.                  SW      Milde Luft aus Südwest sorgt für Höchstwerte von 11 bis 19 °C. Eine schwache Störung macht sich nur mit stärkerer Bewölkung und lokal unbedeutenden Niederschlägen in Westösterreich bemerkbar.

24.-29.           G         Zunächst herrscht sonniges mildes Wetter bei maximal 14 bis 22 °C. Eine schwache Atlantikfront erreicht in der Nacht zum 25. Westösterreich und überquert das Bundesgebiet bis zum Folgetag mit geringen bis mäßigen strichweisen Niederschlägen und leichter Abkühlung. Im Laufe des 26. heitert es auf und wird wieder wärmer. Danach gerät Österreich in den Einflussbereich eines Tiefs, das sich vom Atlantik über Frankreich zur Adria und in der Folge in den Ostalpenraum erstreckt. In Österreich resultieren daraus sehr unterschiedliche Bewölkungsverhältnisse und lokale meist geringe Niederschläge. Ergiebiger regnet es am 28. März im Norden Salzburgs und im Innviertel. Die Temperatur erreicht in diesen Tagen 7 bis 20 °C. Am 29. treten in der feuchten und teilweise labil geschichteten Luft weitere Schauer und einige Gewitter auf, die Regenmengen bleiben aber gering und die Temperatur ändert sich wenig.

30.-31.           HF       Der Einfluss eines Hochs über Nordeuropa wird stärker und der Zustrom trockenkalter Luft sorgt im Norden und Osten Österreichs für kühle Nächte und viel Sonne tagsüber. Im Westen und Süden verursachen Störungsreste weitere Strichregen oder Schauer, die aber am 31. allmählich seltener und schwächer werden. Die höchsten Temperaturen betragen zum Monatsende nur 5 bis 15 °C.

WITTERUNGSVERLAUF APRIL 2005

1.                    HF

2.-3.               HE

4.                    H         Der Kern eines Hochs zieht von der Ostsee über Polen nach Osteuropa. Nach dem Verschwinden letzter Störungsreste im äußersten Westen und im Süden Österreichs ist der Himmel über dem Ostalpenraum tagelang heiter, oft sogar wolkenlos. Die Nächte sind noch recht kühl mit verbreitetem Frost in den Alpentälern. Tagsüber sorgt die ungehinderte Sonneneinstrahlung für kräftige Erwärmung. Die höchsten Temperaturen steigen von 7 bis 16 °C am 1. auf 14 bis 20 °C am 4. April.

5.-6.               G         Eine schwache Störungszone streift den Ostalpenraum mit Wolken und unbedeutenden Niederschlägen. Überwiegend bleibt es aber sonnig, und Warmluftzufuhr aus Südwest ermöglicht Höchstwerte von 14 bis 22 °C.

7.-8.               SW      Zunächst bleibt es bei zunehmender Bewölkung kaum verändert mild. Nur am Bodensee fallen einige Regentropfen. Eine von einer vom Nordkap bis zu den Balearen reichenden Tiefdruckzone ausgehende Störung dringt am 8. im Tagesverlauf bis Ostösterreich vor und bewirkt geringe bis mäßige Niederschläge. Gleichzeitig setzen von Oberitalien her Niederschläge in Oberkärnten ein. In Vorarlberg und im Tiroler Oberland werden am 8. maximal 7 bis 11 °C gemessen, sonst noch 11 bis 21 °C.

9.-10.             TR       Die bis in den westlichen Mittelmeerraum reichende Tiefdruckrinne und über Oberitalien ein Tief in bodennäheren Luftschichten sorgen für verbreitete und besonders in West- und Südösterreich ergiebige Regen- oder Schneefälle. Die Schneefallgrenze liegt hier vorübergehend um 500 m Seehöhe. Die Maximaltemperaturen betragen nur noch 2 bis 11 °C. Am 10. April tritt allmähliche Wetterberuhigung ein, Niederschläge werden hauptsächlich vom Alpenhauptkamm und aus dem Süden gemeldet.

11.-12.           TS       Das Italientief verursacht mit seinen Störungsausläufern vor allem im Süden, zeitweise aber auch im Osten, weitere Schnee- oder Regenfälle. Allgemein bleibt der Himmel wolkenverhangen, nur im äußersten Westen heitert es zeitweise auf. Im Süden werden maximal 4 bis 9 °C erreicht, sonst bis 17 °C.

13.-16.           G         Am 13. April bewirkt das Tief über Süditalien noch lokale Niederschläge, besonders in Südösterreich. Danach heitert es verbreitet auf, und die Tageshöchsttemperaturen steigen stark. Am 15. werden Höchstwerte von 16 bis 24 °C gemessen. Der nächste Tag ist wegen einer aus Westen aufziehenden Störung stärker bewölkt, die Temperatur sinkt leicht und im Südwesten und Westen kommen leichte bis mäßige Niederschläge auf.

17.-20.           Tk       Über den Ostalpen und Oberitalien lagert ein ausgedehntes und auch in höheren Luftschichten ausgeprägtes Tief. In Österreich bleibt die Bewölkung in diesen Tagen nahezu geschlossen. Niederschläge fallen verbreitet, als Schnee aber nur auf den Bergen. Besonders ergiebig sind die Regenfälle im Westen und Süden Österreichs. Bis zum 20. April sinken die Maximaltemperaturen auf nur noch 5 bis 13 °C.

21.                  NW     Trockenkalte Luft aus Nordwest löst bis zum Abend die Bewölkung in weiten Teilen Österreichs auf. Nur aus dem Westen werden noch Wolken und lokale Niederschläge gemeldet. Zeitweise sinkt dort die Schneefallgrenze unter 1000 m.

22.-23.           H         Ein flaches Hoch über Mitteleuropa und Kaltluft aus dem Norden bewirken nach klarer Nacht besonders im Norden und Osten ungewöhnlich tiefe Morgentemperaturen. Tagsüber werden bei strahlendem Sonnenschein nur 10 bis 17 °C erreicht. Der folgende Tag ist zwar milder, ein Warmfrontausläufer bringt aber wieder verbreitet mehr Wolken und Regen in Vorarlberg.

24.                  G         Bei maximal 14 bis 21 °C und wolkigem bis bedeckten Himmel fallen besonders im Südwesten und Süden lokal unergiebige Niederschläge.

25.                  SW      Feuchte und teilweise labile Luft aus Südwest macht sich mit Strichregen, Schauern und einzelnen Gewittern bemerkbar. Die Temperaturen sind wenig verändert.

26.                  Tk       Ein Tief liegt über Ungarn, zieht aber ostwärts ab. Nach besonders in Salzburg und Oberösterreich ergiebigen nächtlichen Regenfällen beruhigt sich das Wetter langsam. Der Süden ist schon niederschlagsfrei, strichweise lockern die Wolken auch im übrigen Land auf. Die Tageshöchsttemperaturen reichen von 8 bis 20 °C.

27.-28.           W        Bei rasch wechselnder Bewölkung herrscht unbeständiges Wetter. Geringe bis mäßig ergiebige Niederschläge treten verbreitet am Nachmittag und Abend des 27. April auf. Die Temperatur steigt auf maximal 12 bis 24 °C.

29.                  G         Eine von einem Tief zwischen Island und Schottland ausgehende Warmfront verursacht im Westen etwas Niederschlag, während es in Ostösterreich zumindest zeitweise sonnig und weitgehend trocken bleibt. Die Höchsttemperaturen sinken.

30.                  H         Anfangs fällt besonders in Westösterreich lokal noch geringer Niederschlag, in der zweiten Tageshälfte lockert zunehmender Hochdruckeinfluss die Wolken auf, die Niederschläge enden und die Temperatur steigt auf maximal 17 bis 25 °C.

WITTERUNGSVERLAUF MAI 2005

1.-2.               H         Unter Hochdruckeinfluss und bei Zufuhr warmer Luft aus Südwest beginnt der Mai mit sommerlichem Wetter. Am 1. Mai werden am Nachmittag noch einzelne lokale und teils gewittrige Schauer gemeldet, am 2. ist es trocken, sonnig und heiß mit maximal 24 bis 31 °C.

3.                    G         Von Westen greift eine Kaltfront auf Österreich über. Bewölkungszunahme und ostwärts ziehende Schauer oder Gewitter bringen Abkühlung und Niederschläge, die in Vorarlberg schon recht ergiebig ausfallen, während Südösterreich zunächst verschont bleibt. Von Vorarlberg bis Oberösterreich werden nur noch Höchsttemperaturen von 18 bis 25 °C erreicht.

4.                    W        Nach verbreiteten und besonders im Westen und Süden recht ergiebigen nächtlichen Niederschlägen werden tagsüber bei wechselnder Bewölkung nur noch lokale Schauer gemeldet. Die Maximaltemperaturen reichen von 14 bis 23 °C.

5.-9.               NW     Die Zufuhr feuchtkühler Nordmeerluft bringt Österreich tagelang starke bis geschlossene Bewölkung. Dazwischen heitert es vor allem im Süden ab und zu kurz auf. Die Niederschläge fallen häufig in Schauerform und sind von Vorarlberg bis Oberösterreich am ergiebigsten. Ab dem 8. schneit es strichweise bis unter 800 m herab; am Morgen des 9. Mai örtlich bis 900 m herab liegt etwas Neuschnee (Mariazell). Die Temperatur sinkt von Tag zu Tag und erreicht am 9. Mai höchstens 7 bis 16 °C.

10.-11.           G         Der Störungseinfluss lässt langsam nach. Niederschläge sind meist nur noch wenig ergiebig und fallen hauptsächlich in West- und Südösterreich. Die Temperatur steigt nur langsam.

12.-13.           H         Unter Hochdruckeinfluss heitert es schon in der Nacht zum 12. Mai auf, pünktlich zum Beginn der Eismänner gibt es an zahlreichen Messorten Nachtfrost. Tagsüber verlaufen diese Tage sonnig, trocken und mäßig warm bei maximal 13 bis 22 °C.

14.-16.           SW     Aus Südwest gelangt feuchte Luft in den Ostalpenraum. Eine Störungszone bewirkt in der zweiten Tageshälfte des 14. Mai und in der Nacht zum 15. von Vorarlberg bis Oberösterreich und bis in die Steiermark teils gewittrige Niederschläge. In der Folge ist es oft stärker bewölkt mit lokalen Schauern. Verbreitet regnet es erst wieder in der Nacht zum 16. Mai, kaum betroffen ist dabei Südösterreich. Die höchsten Temperaturen betragen am 14. Mai 17 bis 24 °C und sinken danach wieder.

17.                  TwM   Das Zentrum eines Tiefs liegt bei den Balearen. In Österreich regnet es in der Nacht ergiebig in Vorarlberg, tagsüber strichweise von Tirol bis in das Burgenland. Der Süden bleibt noch trocken.

18.-19.           TS       Ein ausgedehntes Tief über Italien sorgt in Vorarlberg für eher geringe, im übrigen Österreich für sehr ergiebige Niederschläge. Aus Kärnten und der Steiermark werden auch Gewitter gemeldet. Maximal erreicht die Temperatur am 18. Mai nur 9 bis 17 °C. Am nächsten Tag klingen die Niederschläge ab, und von Westen und Süden her klart der Himmel auf. Es wird auch wieder etwas milder.

20.-21.           H         Zunächst herrscht in ganz Österreich sonniges trockenes Wetter. Am 21. macht sich im äußersten Westen Österreichs eine Störung mit starker Bewölkung und lokalen Schauern bemerkbar. Die Temperatur steigt auf Höchstwerte von 21 bis 27 °C.

22.                  TB       Im Westen Österreichs fallen in der Nacht noch weitere Niederschläge. Tagsüber werden einige Schauer und Gewitter gemeldet, die stärksten in der Steiermark.

23.                  TR       Eine Kaltfront überquert Österreich ostwärts. Ergiebige teils gewittrige Niederschläge erfassen tagsüber den Westen und Norden und in der Nacht zum 24. das übrige Österreich. Die Maximaltemperaturen reichen von 12 °C in Vorarlberg bis 28 °C in Graz.

24.-29.           H         Der Schwerpunkt eines Hochs zieht am 24. Mai von Südwest- nach Mitteleuropa. Letzte Niederschläge enden in der ersten Tageshälfte, danach heitert es verbreitet auf. Eine stabile und nahezu ortsfeste Hochdruckbrücke von Nordafrika über Mitteleuropa nordostwärts sorgt in den nächsten Tagen für anhaltend heiteres, oft auch wolkenloses Wetter und kräftige Erwärmung. Am 27. werden schon Höchstwerte von 26 bis 32 °C gemessen. Am folgenden Tag entstehen von Vorarlberg bis in die Obersteiermark Haufenwolken mit einigen Schauern und Gewittern. Am 29. ist die Gewitterneigung wieder geringer, bei maximal 27 bis 34 °C werden bereits einige Temperaturrekorde aufgestellt.

30.                  G         Vor einer Kaltfront ergeben sich in Ost- und Südösterreich weitere Rekordtemperaturen. Aber schon am Nachmittag gehen die ersten Gewitter nieder, die sich lokal zu überaus heftigen Unwettern entwickeln. Die Front überquert dann bis zum Morgen des 31. Mai Österreich mit Sturmböen, weiteren Niederschlägen und starker Abkühlung.

31. W Nach Durchzug der Kaltfront gehen noch lokale und meist nur schwache Schauer nieder. Bis zum Abend lockert aber die Bewölkung auf und das Wetter beruhigt sich. Die höchsten Temperaturen reichen nur noch von 12 bis 22 °C.

WITTERUNGSVERLAUF JUNI 2005

1.                    G         Bei geringen Druckunterschieden über Mitteleuropa herrscht in Österreich verbreitet sonniges Wetter. Lokale Schauer bleiben unergiebig. Maximal werden 15 bis 23 °C gemessen.

2.                    H         In Bodennähe liegt das Zentrum eines Hochs über Ostösterreich. Bei vielfach heiterem Himmel bringt uns Warmluftzufuhr Höchstwerte von 20 bis 26 °C.

3.                    G         Zwar zieht das Hoch ostwärts ab, doch bleibt das sonnig Wetter noch erhalten und die Temperatur steigt weiter auf maximal 23 bis 30 °C.

4.                    TR       Eine von einem Tief über Nordeuropa ausgehende Kaltfront verursacht schon in der Nacht ergiebige Niederschläge in Vorarlberg. Tagsüber überquert sie mit Schauern und Gewittern ganz Österreich. Vor der Front werden im Osten noch Höchstwerte bis 29 °C erreicht, während aus Westösterreich maximal nur noch 17 bis 22 °C gemeldet werden.

5.                    NW     Feuchtkühle Nordseeluft sowie in Bodennähe Tiefdruck über Italien bewirken verbreitete teils gewittrige Niederschläge, am stärksten in der Nacht zum 5. Juni in Südösterreich und weiteren Temperaturrückgang.

6.-10.             N         Die Zufuhr feuchtkalter Polarluft und ab dem 9. Juni ein bis in große Höhen reichendes Tief über Ungarn sorgen für starke Abkühlung, starke bis geschlossene Bewölkung und zunächst verbreitete Niederschläge. Die größten Niederschlagsmengen werden vom 6. zum 7. Juni im Westen gemessen. Südösterreich ist dagegen zeitweise begünstigt, am 7. und 8. ist es hier zeitweise sonnig. Vom 8. zum 9. Juni liegt auf den Höhen bis1500 m herab gebietsweise etwas Neuschnee. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen ihren Tiefpunkt am 9. Juni mit nur 7 bis 17 °C, danach setzt zaghaft Erwärmung ein.

11.                  NW     Von Nordwesten her überquert eine abgeschwächte Kaltfront Österreich. Sie macht sich nur mit unbedeutenden Niederschlägen hauptsächlich in Ober- und Niederösterreich bemerkbar.

12.                  W        Das Wetter bleibt unbeständig mit verbreiteten, aber meist geringen, Niederschlägen. Die Temperaturmaxima reichen von 14 bis 23 °C.

13.-14.           SW      Die Zufuhr wärmerer Luft ermöglicht frühsommerliche Temperaturen mit maximal 20 bis 29 °C. Allerdings leben besonders in der zweiten Tageshälfte wieder Gewitter auf.

15.-18.           G         Über dem Ostalpenraum lagert feuchte und teils labil geschichtete Luft. Aus häufig stark quellender Bewölkung gehen Strichregen oder Schauer nieder, besonders im Süden oft mit Gewittern verbunden. Im allgemeinen bleiben die Niederschläge zwar gering, lokal werden aber auch Unwetter verzeichnet. Am 17. Juni sorgt leichter Hochdruckeinfluss für Wetterberuhigung, Schauer sind sehr selten. Am nächsten Tag streift ein Frontausläufer die Alpen mit geringen bis mäßigen Niederschlägen nördlich des Alpenhauptkammes. Die Tageshöchsttemperaturen betragen in diesen Tagen 15 bis 30 °C.

19.-21.           H         In höheren Schichten der Atmosphäre reicht ein Hochdruckkeil von Nordafrika bis Skandinavien. In Österreich herrscht trockenes und sonniges, oft sogar wolkenloses, Wetter. Bis zum 21. Juni steigen die Maximaltemperaturen auf 25 bis 32 °C.

22.-23.           G         Schwacher Störungseinfluss von Norden her löst am 22. Juni verbreitet Schauer und Gewitter aus. Nur lokal ergeben sich daraus größere Niederschlagsmengen. Am nächsten Tag sorgt zunehmender Hochdruckeinfluss wieder für sonniges und weitgehend trockenes Wetter. An beiden Tagen bleibt es sommerlich heiß.

24.                  H         Ein Hoch mit Zentrum über der Slowakei sorgt für einen weiteren sonnigen und heißen Tag. Bei maximal 24 bis 35 °C werden Schauer und Gewitter im Westen und Süden gemeldet.

25.                  G         Das Hoch ist ostwärts weiter gezogen. In der feuchtwarmen Mittelmeerluft über Österreich entstehen teils besonders heftige Gewitter mit lokal extrem hohen Niederschlagsmengen. Am stärksten betroffen ist das Bundesland Salzburg.

26.                  SW      Immer noch lagert feuchtwarme Luft über dem Ostalpenraum. Bis zum Morgen des 26. gehen weitere teils heftige gewittrige Schauer nieder. Tagsüber lassen Häufigkeit und Stärke der Niederschläge nach. Die Temperatur erreicht 21 bis 31 °C.

27.                  W        Bei wenig veränderten Temperaturen gehen wieder einige Schauer oder Gewitter nieder.

28.                  G         Die über Österreich lagernde feuchtwarme Luft wird labiler, Schauer und Gewitter werden häufiger mit teils erheblichen Regenmengen. Maximal werden 25 bis 33 °C gemessen.

29.                  SW      Aus schon am Vormittag stark quellender Bewölkung entstehen zahlreiche teils heftige Gewitter. Die Temperaturen sinken.

30.                  Tk       Im Westen Österreichs kühlt es deutlich ab, sonst bleibt es aber feuchtwarm. Verbreitet gibt es wieder teils ergiebige Niederschläge und auch noch einige Gewitter.

WITTERUNGSVERLAUF JULI 2005

1.                    Tk       Eine Störungszone überquert von Westen her ganz Österreich mit Regen und Gewittern. Die Niederschläge fallen in vielen Teilen Österreichs ergiebig aus, und der Juli beginnt unterkühlt mit maximal nur 13 bis 24 °C.

2.                    NW     In der eingeflossenen feuchtkühlen Luft fallen strichweise weitere Niederschläge, die aber tagsüber seltener und immer schwächer werden.

3.-4.               h          Hochdruck von Westen her sorgt zunächst für sonniges trockenes Wetter und sommerliche Höchsttemperaturen von 21 bis 32 °C. Am 4. wird die Luftschichtung im Westen am Nachmittag labiler, und ehe eine massive Kaltfront Österreich überquert, gehen hier schon erste Gewitter nieder, die sich bis zum späten Abend über große Teile des Landes ausbreiten.

5.                    TR       Bis zum Morgen regnet es schon von Vorarlberg bis Oberösterreich sehr ergiebig, danach erfassen die heftigen Niederschläge auch das übrige Bundesgebiet, während im äußersten Westen Wetterberuhigung einsetzt. Die Temperatur stürzt auf maximal 10 bis 21 °C.

6.                    h          Kurzfristig strahlt die Sonne über ganz Österreich und lässt die Temperatur steigen. Gegen Abend kündigen Regenschauer in Vorarlberg und Tirol die nächste Front an.

7.-12.             Tk       Die Kaltfront leitet einen Zeitraum nassen und kühlen Wetters ein. Am 7. gehen erste mäßige Niederschläge überwiegend in West- und Südösterreich nieder. Ein hochreichendes Tief, das sich von Frankreich bis Ungarn erstreckt, verursacht in den folgenden Tagen verbreitet intensive Niederschläge in den meisten Teilen Österreichs. In deren Folge kommt es zu von Salzburg bis Niederösterreich zu Überschwemmungen und Hochwasser. Heftige Gewitter verschärfen lokal am 10. und 11. die Situation noch zusätzlich. Erst am 12. Juli, als das Tief langsam ostwärts abzieht, lassen die Niederschläge nach. Die Temperatur sinkt bis zum 8. d. M. auf Höchstwerte von nur 11 bis 20 °C und steigt danach nur langsam.

13.-15.           H         Vom Atlantik reicht ein Hochausläufer bis Mitteleuropa. In vielen Teilen Österreichs herrscht störungsfreies Sommerwetter. Labile Luftschichtung über dem Osten des Landes sorgt hier allerdings immer wieder für Wärmegewitter. Die Temperaturmaxima betragen 21 bis 31 °C. In der Nacht zum 16. Juli erreicht eine Störungszone Österreich von Nordwesten her.

16.-17.           W        Die Störungszone zieht im Tagesverlauf des 16. über Österreich und beschert uns zahlreiche Schauer und Gewitter im ganzen Land. Am 17. bewirkt zunehmender Hochdruckeinfluss Aufheiterung und das Ende der Niederschläge. Es bleibt warm.

18.                  h          Nur kurz bleibt es noch sommerlich heiß mit maximal 25 bis 33 °C. Feuchtlabile Mittelmeerluft und eine Gewitterzone bringen gegen Abend und in der Nacht zum 19. Juli Abkühlung und Niederschläge, die besonders im Westen ergiebig sind, lokal aber auch im übrigen Österreich beträchtliche Schäden anrichten.

19.                  TR       Nach dem Durchzug der Gewitterzone ist es unbeständig mit wiederholten Schauern und lokal noch einigen weiteren Gewittern. Dazu kommen Höchsttemperaturen von nur 17 bis 26 °C.

20.                  h          Wieder bewirkt ein Ausläufer des Atlantikhochs sonniges trockenes Wetter.

21.-25.           W        Mit einer West- bis Nordwestströmung gelangen nur mäßig warme Luftmassen in den Ostalpenraum. Bei unterschiedlicher rasch wechselnder Bewölkung gehen in allen Teilen Österreichs Schauer, Strichregen oder lokale Gewitter nieder. Bis zum 22. weht im Alpenvorland und Donauraum lebhafter Wind. Zunächst betragen die höchsten Temperaturen 15 bis 27 °C. Am 25. lagert über dem Westen, Norden und Osten Österreichs labil geschichtete wärmere und damit gewitterträchtige Luft. Lokal ergeben sich im Westen größere Niederschlagsmengen. Die Tageshöchsttemperaturen steigen auf 21 bis 31 °C.

26.                  G         Weiterhin bestimmt feuchtlabile Luft unser Wetter. Nach teils ergiebigen nächtlichen Niederschlägen in Westösterreich sind im Tagesverlauf besonders Teile der Steiermark, Unterkärntens und der Lungau von heftigen Regen- und Hagelfällen betroffen.

27.-29.           H         Die Niederschläge in Salzburg und in der Steiermark enden in der Nacht zum 27. Juli. Danach bringt subtropische Warmluft eine ganz kurze Hitzewelle mit maximal 25 bis 36 °C. Der Himmel ist meist wolkenlos oder heiter, Wärmegewitter treten nur ganz vereinzelt auf. Am 29. werden aus dem äußersten Westen gegen Abend teils gewittrige Schauer gemeldet.

30.                  G         Im äußersten Westen bleibt der Himmel bewölkt mit meist geringen Niederschlägen und einigen Gewittern. In Vorarlberg werden 20 °C kaum überschritten. Im übrigen Österreich ist es verbreitet noch heiß. Am Nachmittag gehen über Teilen der Steiermark starke Niederschläge nieder.

31.                  W        Eine Westströmumg sorgt für kühleres und unbeständiges Wetter. Nach weiteren starken nächtlichen Niederschlägen in der Steiermark und auch in Kärnten sind teils gewittrige Schauer tagsüber weniger ergiebig. Die Temperatur erreicht nur noch Höchstwerte von 15 bis 29 °C.

WITTERUNGSVERLAUF AUGUST 2005

1.-2.               SW      Letzte Störungsreste vom Vortag lösen sich rasch auf, danach herrscht am 1. trockenes Sommerwetter mit Höchsttemperaturen von 23 bis 32 °C. Am nächsten Tag greift schon am Vormittag eine Frontalzone auf Westösterreich über, von Vorarlberg her setzt Regen ein. Bis zum Abend liegt eine Wolkendecke über dem ganzen Land. Die Temperatur sinkt in Vorarlberg und Tirol auf maximal 19 bis 24 °C.

3.-4.               Tk       Ein Höhentrog über Österreich sowie Störungen über dem Westen und Osten sorgen für wolken- und regenreiches Wetter. Teils gewittrige Niederschläge sind besonders am 3. August im Süden und Osten ergiebig, dazu kommt auffrischender Wind. Die Temperatur erreicht im äußersten Osten anfangs noch bis 29 °C, verbreitet werden aber maximal nur 12 bis 22 °C gemessen.

5.                    h          Bis zum Nachmittag dehnt von Westen her ein Hochausläufer seinen Wirkungsbereich bis Ostösterreich aus. So setzt sich bei Höchstwerten von 16 bis 25 °C überall der Sonnenschein durch.

6.-9.               NW     Kühle, wolkenreiche Luft gelangt in den Ostalpenraum. Regen und teils gewittrige Schauer werden aus allen Landesteilen gemeldet. Selbst im durch den Alpenhauptkamm geschützten Süden regnet es vom 6. zum 7. August recht ergiebig. Bis zum 8. d. M. sinken die Maximaltemperaturen auf 12 bis 21 °C. Am 9. gestattet trockenere Luft nach einer in Westösterreich sehr kühlen Nacht einige heitere Stunden und mit dem Sonnenschein leichte Erwärmung.

10.-11.           h          Schwacher Hochdruckeinfluss bewirkt überwiegend sonniges Wetter. Störungszonen machen sich am 10. im Norden und Osten und am 11. August im Süden mit gewittrigen Schauern bemerkbar. Die Höchsttemperaturen betragen 18 bis 27 °C.

12.-13.           W        Zunächst bringt die Störung im Süden Österreichs noch ergiebige Regenfälle in der Nacht zum 12. d. M. Bei unterschiedlicher Bewölkung setzen vom Westen her am nächsten Tag erneut Niederschläge ein, die von Vorarlberg bis Ostösterreich überwiegend aber gering ausfallen. Die Temperatur ändert sich wenig.

14.                  h          Nur ganz kurz setzt sich sonniges Wetter durch. Schon am Nachmittag setzen unter dem Einfluss eines bis in große Höhen reichenden Tiefs von Westen her kräftige Niederschläge ein. Immerhin erreicht die Temperatur zuvor noch Höchstwerte von 18 bis 26 °C.

15.-17.           Tk       Das Tief zieht langsam über Österreich südostwärts nach Kroatien. Verbreitet regnet es dabei sehr intensiv. Ab dem 16. werden im Süden die Niederschläge weniger, am 17. heitert es dann in Westösterreich auf, während über der Osthälfte des Landes immer noch Regenwolken lagern. Die Temperatur sinkt auf maximal 10 bis 22 °C und beginnt am 17. wieder zu steigen.

18.-19.           H         Schwacher Hochdruckeinfluss sorgt für zwei sonnige Tage. Nach Auflösung lokaler Morgennebel werden tagsüber 21 bis 28 °C erreicht. Wärmegewitter über dem Bergland sind selten. Am 19. d. M. kurz vor 24 Uhr verkünden einsetzende heftige Niederschläge die Ankunft der nächsten Störung in Westösterreich.

20.                  G         Eine Kaltfront zieht nur langsam ostwärts über Österreich. Nach ergiebigen nächtlichen Regenfällen im Westen regnet es tagsüber in Tirol, Salzburg sowie im Süden stark. Trocken bleibt nur der äußerste Osten. Hier ist es auch noch warm, während in Westösterreich nur noch 12 bis 19 °C gemessen werden.

21.                  TS       Ein bis in große Höhen reichendes Tief zieht vom westlichen Mittelmeer zur oberen Adria. Feuchtlabile Luft bewirkt sehr starke Niederschläge in Südösterreich, die in West- und Oststeiermark einschließlich Graz zu Hochwasser und Überflutungen führen. Mäßige bis starke Niederschläge werden auch aus Westösterreich gemeldet.

22.-23.           Tk       Der Kern des Tiefs wandert langsam Richtung Ungarn. Die Niederschlagsintensität wird zunächst in Südösterreich geringer und im Osten stärker. Immer wieder werden auch Gewitter beobachtet. Ungewöhnlich stark werden die Regenfälle aber in Vorarlberg und Tirol, wo sie schon in der Nacht zum 23. katastrophale Ausmaße erreichen. Auch tagsüber regnet es hier weiter heftig. Maximaltemperaturen von 14 bis 22 °C sind da nur noch Nebensache.

24.-25.           G         Der Tiefdruckeinfluss wird rasch schwächer. Bis zum Morgen des 24. August enden die letzten stärkeren Regenfälle. Danach gibt es nur lokal einige Regentropfen, vielfach herrscht am 25. heiteres Wetter. Die Temperatur steigt deutlich auf maximal 20 bis 27 °C am 25. August.

26.-27.           W        Feuchtlabile Luft aus West bis Nordwest sowie ein kleines Tief über der nördlichen Adria bewirken Bewölkungszunahme, Abkühlung und strichweise Niederschläge. Diese sind in Unterkärnten und in Teilen der Steiermark in der zweiten Tageshälfte des 26. August, teilweise verbunden mit Gewittern, sehr ergiebig.

28.                  TR       Eine Tiefdruckrinne liegt über Mitteleuropa. Dichte Wolken mit Regen oder Nieseln werden aus ganz Österreich gemeldet. Größere Niederschlagsmengen fallen in der Nacht im Westen und tagsüber lokal im Osten und Südosten Österreichs. Es bleibt kühl mit maximal 14 bis 22 °C.

29.-31.           H         Ein Hochkeil hat sich von Südwesten her bis Nordosteuropa vorgeschoben und sorgt für trockenes und sonniges Sommerwetter. Örtliche Nebel- oder Hochnebelfelder am Morgen lösen sich meist rasch auf. Bis zum 31. August steigt die Temperatur auf Höchstwerte von 21 bis 29 °C.

WITTERUNGSVERLAUF SEPTEMBER 2005

1.-2.               H         Das schon Ende August wetterwirksame Hoch wird schwächer. Am 1. d. M. sorgt es noch für sonniges Wetter bei maximal 23 bis 31 °C. Am nächsten Tag bringen feuchtlabile Luftmassen in West- und Südösterreich Regenschauer oder Gewitter, während sich im Osten wenig ändert.

3.                    G         Eine Störungszone verläuft quer über Österreich von Norden nach Süden. In ihrem Bereich werden von Tirol bis Oberösterreich Schauer und Gewitter beobachtet. Die Höchsttemperaturen gehen auf 17 bis 27 °C zurück.

4.-8.               H         Zunehmender Hochdruckeinfluss löst die Störung im Laufe des 4. auf. Lokal treten an diesem Tag aber noch teils gewittrige Schauer auf. An den folgenden Tagen herrscht nach Auflösung besonders im Süden auftretender Nebelfelder allgemein trockenes sonniges Wetter. An der Vorderseite eines Tiefs über dem westlichen Mittelmeer einfließende Warmluft sorgt für weitere Erwärmung auf Höchstwerte von 19 bis 30 °C am 7. September. Danach wird die einfließende Luft feuchter.

9.-10.             S          Die vom Mittelmeer her einströmende Luft ist zunehmend feucht und labil geschichtet. Zunächst im Westen und Süden, am 10. auch in anderen Teilen Österreichs, entstehen Schauer und Gewitter von lokal beträchtlicher Stärke. Bis zum 10. September sinken die Tageshöchsttemperaturen auf 15 bis 26 °C.

11.                  Tk       Tiefdruckeinfluss bringt verbreitet starke Bewölkung; heiterer Himmel wird nur lokal aus dem Süden Österreichs gemeldet. Nach in Ostösterreich örtlich ergiebigen nächtlichen Niederschlägen gehen tagsüber in vielen Teilen Österreichs weitere gewittrige Schauer nieder. Die Temperatur bleibt wenig verändert.

12.-14.           G         Bei flacher Druckverteilung gestaltet sich der Wetterablauf lokal sehr unterschiedlich. Immer wieder werden lokale Schauer oder Gewitter verzeichnet, meist mit geringen, vereinzelt aber mit recht großen Niederschlagsmengen. Leichter Hochdruckeinfluss sorgt am 14. d. M. für weitgehend trockenes Wetter. Maximal erreicht die  Temperatur in diesen Tagen 15 bis 27 °C.

15.-16.           H         In großen Teilen Österreichs herrscht zunächst trockenes und sonniges Wetter, im Norden und Osten macht sich eine Störung mit ihren südlichen Ausläufern bemerkbar. Von dort werden starke Bewölkung und etwas Niederschlag gemeldet. Am Morgen des 16. lagern da und dort Nebelfelder, einem sonnigen Tag folgen gegen Abend einige lokale Regenschauer in Ober- und Niederösterreich. Mit 19 bis 27 °C erreicht die Temperatur einen letzten Höhepunkt.

17.-18.           TR       Eine Kaltfront überquert mit im Westen, Norden und Osten intensiven Niederschlägen und kräftiger Abkühlung in der Nacht zum 17. Österreich. Im Tagesverlauf löst ein Mittelmeertief auch im Süden Österreichs intensive Niederschläge aus. Bis zum 18 sinkt die Schneefallgrenze lokal gegen 1100 m und die Temperatur erreicht maximal nur noch 6 bis 16 °C. Die Niederschläge lassen tagsüber nach.

19.                  h          Österreich liegt zwischen einem Hoch im Norden und einem Italientief. Während der Himmel über dem äußersten Norden Österreichs heiter erscheint, fällt im Süden und Südosten weiter Regen, der bis zum Abend auch große Teile des Burgenlandes erfasst. Es bleibt viel zu kalt für September.

20.-21.           TS       Das Italientief gewinnt noch an Einfluss auf unser Wetter. Im Süden und Osten fallen aus bedecktem Himmel weitere Niederschläge, während es im äußersten Westen aufgelockert bewölkt und meist trocken ist. Bis zum 21. steigt die Temperatur leicht auf höchstens 10 bis 18 °C.

22.                  G         Immer noch hält sich wolkenreiche Luft in Süd- und Ostösterreich, Niederschläge gibt es aber kaum noch. Im übrigen Österreich scheint verbreitet die Sonne.

23.-25.           H         Ein Hoch, dessen Zentrum von Weißrussland ostwärts zieht, bestimmt auch unser Wetter. Nach Auflösung herbstlicher Morgennebel zeigt sich der Himmel heiter oder leicht bewölkt. Die Höchsttemperaturen von 14 bis 24 °C entsprechen der Jahreszeit.

26.                  G         Der Hochdruckeinfluss endet. Tagsüber ändert sich noch nichts am Wettercharakter, aber am späten Abend bringt eine aus Nordwesten kommende Störung Niederschläge von Tirol bis Oberösterreich.

27.                  Tk       Die atlantische Störung überquert Österreich. Vorarlberg ist davon kaum betroffen, verbreitet fällt aber mäßiger bis starker Regen mit einigen Gewittern. Die Höchsttemperaturen gehen auf 12 bis 21 °C zurück.

28.                  h          Zwischen dem Azorenhoch und dem kontinentalen russischen Hoch beruhigt sich auch das Wetter in Österreich. Eine durchziehende Störung bewirkt einige unergiebige Schauer im Westen, Norden und Osten Österreichs.

29.                  Tk       Eine Störungszone zieht über Österreich hinweg. Nach besonders im Westen und Norden ergiebigen nächtlichen Niederschlägen werden tagsüber die größten Mengen im Süden gemessen. Die Temperatur erreicht maximal 11 bis 16 °C.

30.                  N         Bei wenig veränderten Temperaturen und teilweise auflockernder Bewölkung sind Schauer oder Strichregen in Salzburg und Oberösterreich am ergiebigsten.

WITTERUNGSVERLAUF OKTOBER 2005

1.                    h          Von Osten her beeinflusst ein Hoch das Wetter in großen Teilen Österreichs. Im Westen gibt es aber dichte Wolken und zunächst schwache Niederschläge, die in Vorarlberg aber in der zweiten Tageshälfte intensiver werden. Die höchsten Temperaturen betragen 9 bis 17 °C.

2.-3.               Tk       Ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet in höheren Luftschichten bewirkt in Österreich starke bis geschlossene Bewölkung. Niederschläge sind zunächst im Westen sehr ergiebig, am 3. verlagert sich das Gebiet mit den stärksten Niederschlägen nach Osttirol und Kärnten. Die Temperatur erreicht maximal 7 bis 18 °C.

4.-5.               TS       Der Kern des Tiefs liegt nun über dem Golf von Genua. Die Zufuhr feuchtmilder Luft fördert in großen Teilen Kärntens, in Osttirol sowie im oberen Murtal anhaltende und ergiebige Regenfälle. Im übrigen Österreich dominiert zwar auch dichte Bewölkung, es regnet aber wenig oder gar nicht. Die Temperatur steigt auf Höchstwerte von 11 bis 23 °C.

6.-15.             H         Ein Hoch mit Kern über Weißrussland bringt großen Teilen Österreichs ruhiges, trockenes und recht sonniges Herbstwetter. Bis zum 8. Oktober behält das Italientief aber seinen Einfluss auf das Wetter in Kärnten und im Lungau. Gering bis mäßig ergiebige Schauer oder Strichregen halten hier zunächst an, die Bewölkung bleibt geschlossen. Erst am 9. d. M. beruhigt sich das Wetter auch in dieser Region. Die Maximaltemperaturen sind zunächst kaum verändert, die Nächte werden aber allmählich kühler. Ab dem 10. Oktober sorgt das mächtige Osteuropahoch in ganz Österreich für ruhiges Herbstwetter. Morgendliche Nebel oder Hochnebel werden meist rasch aufgelöst, anhaltende Hochnebeldecken sind zeitweise am Bodensee und im Raume Klagenfurt anzutreffen. Am 14. ziehen Wolkenfelder eines östlich von Österreich lagernden Höhentiefs über die Osthälfte Österreichs. Die Temperaturmaxima betragen bis zum 11. d. M. 12 bis 21 °C und sinken dann auf 10 bis 19 °C.

16.-18.           HF       Ein kräftiges Hoch mit Kern über Skandinavien sorgt für weiterhin störungsfreies Wetter auch in Österreich. An der Ostflanke des Hochs gelangt aber kältere Luft in den Ostalpenraum. Frost in den Nächten wird häufiger, und die Tageshöchsttemperaturen betragen am 18. Oktober nur noch 8 bis 15 °C.

19.                  TB       Der Hochdruckeinfluss wird schwächer. Nach der bisher kältesten Nacht dieses Herbstes scheint tagsüber aber bei maximal 6 bis 18 °C verbreitet noch die Sonne.

20.-23.           SW      Nach dem Abzug des zuvor wetterbestimmenden Hochs gelangt jetzt mit einer großräumigen Südwestströmung feuchtmilde Luft nach Mitteleuropa. Deswegen werden Nebel- und Hochnebeldecken häufiger und beständiger. Lokale Niederschläge ergeben unbedeutende Mengen. Nur am 23. und in der Nacht zum 24., als eine schwache Störung Österreich überquert, werden ergiebigere Regenfälle verzeichnet. Die Höchsttemperaturen steigen und betragen am 23. 11 bis 22 °C.

24.                  H         Nach Störungsdurchzug folgt ein trockener und recht sonniger Tag.

25.-26.           SW      Wieder verursacht die Zufuhr sehr milder Luftmassen für die Jahreszeit hohe Temperaturen mit Maxima bis 23 °C, aber auch besonders am 25. d. M. recht beständige Nebel- oder Hochnebelfelder. Am 26. Oktober überquert eine schwache Störung die nördlichen Landesteile Österreichs und bewirkt lokal etwas Niederschlag, meist aber nur dichtere Bewölkung.

27.-31.           H         Ein Hochkeil reicht von Nordafrika bis Mitteleuropa und bewirkt ungestörtes Herbstwetter. Morgendliche Nebel oder Hochnebel werden zunächst rasch aufgelöst, gegen Monatsende bleiben sie aber besonders im Süden und Südosten ganztägig erhalten. Nur vereinzelt fällt aus den Nebeldecken leichter Nieselregen. Die Temperaturmaxima reichen je nach Sonneneinstrahlung von 4 bis 22 °C, wobei die Werte über 20 °C überwiegend aus Tirol und Vorarlberg stammen, während es im Norden und Osten zum Monatsende hin kühler wird.

WITTERUNGSVERLAUF NOVEMBER 2005

1.-6.               SW      Der November beginnt eher kühl, aber sonnig im Osten Österreichs, während im übrigen Österreich bei stärkerer Bewölkung für die Jahreszeit zu hohe Temperaturen gemessen werden. Die Maxima betragen am Monatsersten 5 bis 16 °C. Vom Nachmittag des Allerheiligentages bis zum nächsten Morgen überquert eine Front Österreich mit geringen bis mäßigen Niederschlägen. Danach bestimmt milde Luft aus Südwest unser Wetter. Außerhalb verbreiteter und oft beständiger Nebel- oder Hochnebelfelder ist es sonnig und sehr mild. Im Nebel wird dagegen bei niedrigen Temperaturen auch Nieselregen gemeldet. Für geringe Niederschläge im Westen, Norden und Osten sorgt eine schwache Störung am 3. November. Je nach Sonneneinstrahlung reichen die Höchsttemperaturen in diesen Tagen von 7 bis 20 °C. Eine weitere Störung sorgt vom 5. zum 6. November für weitere geringe bis mäßig ergiebige Niederschläge. Tiefdruckeinfluss von Oberitalien her bringt auch dem Süden einigen Regen. Am 6. d. M. sinken die maximalen Temperaturen auf 7 bis 13 °C.

7.-9.               H         Ein Hoch mit Zentrum über Osteuropa bestimmt auch das Wetter in Österreich. Der Jahreszeit entsprechend sind Nebel- oder Hochnebelfelder am Morgen verbreitet. Am 7. November lassen sie auch tagsüber der Sonne kaum eine Lücke, die nächsten zwei Tage verlaufen dann aber recht sonnig. Je nach Sonneneinstrahlung werden Temperaturmaxima von 5 bis 16 °C gemessen.

10.                  W        Eine schwache Störung streift die Alpennordseite, macht sich aber nur außerhalb des Nebels durch einige Wolken bemerkbar. Die Temperaturhöchstwerte sinken auf 4 bis 13 °C.

11.-12.           H         Ein von Nordafrika bis Mitteleuropa reichender Hochkeil sorgt für weiterhin teils sonniges, teils nebeliges Wetter. Am 12. d. M. wird aus Ostösterreich häufiger Nieseln gemeldet. Nach wie vor breit gestreut von 3 bis 14 °C sind die Höchstwerte der Temperatur.

13.-15.           G         Der Hochdruckeinfluss wird schwächer, noch ziehen aber alle Störungen nördlich von Österreich vorüber. Verbreitung und Andauer von Nebel und Hochnebel nehmen zu, nur in Westösterreich ist es tagsüber noch überwiegend sonnig. Im Osten und Süden nieselt es immer wieder. Am 14. d. M. werden verbreitet nur 0 bis 9 Grad erreicht, lediglich in Tirol ist es etwas milder. Der 15. verläuft dann trocken mit mehr Sonne und meist auch etwas wärmer.

16.-17.           NW     Mit dem Durchzug einer Kaltfront aus Nordwest und dem Zustrom polarer Luftmassen beginnt eine Periode winterlichen Wetters. Während in Südösterreich noch trockenes und oft sonniges Wetter herrscht, werden aus den anderen Landesteilen Regen-, Graupel- und bis 600 m herab auch Schneeschauer gemeldet. Nach kurzer Milderung sinken die Temperaturen am 17. besonders auf den Bergen stark.

18.-23.           N         Zwischen einem Hoch über den Britischen Inseln und einem Tief über Südosteuropa gelangt kalte und überwiegend feuchte Luft in den Ostalpenraum. Im Lee des Alpenhauptkammes bleibt der Himmel im Süden häufig heiter. Im übrigen Österreich fällt immer wieder Niederschlag, oft in Schauerform und schon am 18. bis unter 300 m herab als Schnee. Nur vereinzelt werden in den folgenden Tagen noch Regen oder Schneeregen gemeldet. Die stärksten Schneefälle betreffen Nordstaulagen von Tirol bis Niederösterreich zwischen 19. und 22. November. Die Tageshöchsttemperaturen betragen am 18. d. M. -1 bis 9 °C und sinken bis zum 23. auf nur noch -6 bis 3 °C.

24.                  TS       Ein Italientief bringt feuchte Luft nach Mitteleuropa. Wiederholte Schneefälle sind aber bei winterlicher Kälte zunächst noch unergiebig.

25.-27.           Tk       Ein Tiefdruckkomplex erstreckt sich von Skandinavien bis in den westlichen Mittelmeerraum. Zunächst erfassen die Schneefälle einer Kaltfront Österreich vom Westen her und erfassen bis zum Abend des 25. ganz Österreich. Ein vom Golf von Genua nordostwärts ziehendes Tief sorgt am nächsten Tag im südlichen Salzburg und in Kärnten für teilweise im November noch nicht gemessene Neuschneemengen. Die Schneefälle gehen in tiefen Lagen des Südostens und Ostens in Schneeregen oder Regen über und klingen im Verlauf des 27. ab. Die Temperatur steigt auf maximal -2 bis 4 °C.

28.                  h          Schwacher Hochdruckeinfluss verschafft großen Teilen Österreichs einige Sonnenstunden. Im Süden fällt da und dort in der ersten Tageshälfte noch Schnee. Breit gestreut sind die Maximaltemperaturen zwischen -4 und 5 °C.

29.                  TS       Mit südwestlicher Strömung gelangt eine weitere Störungszone nach Mitteleuropa. In der zweiten Tageshälfte setzen im Süden wieder Schneefälle ein, die zum Teil erneut sehr ergiebig sind. Abgeschwächt erfassen sie in der Nacht zum 30. auch Ostösterreich. Die Temperaturmaxima sinken auf -6 bis 4 °C.

30.                  h          Besonders im Westen Österreichs fällt tagsüber noch etwas Schnee, sonst lockert die Bewölkung allmählich auf. Die Höchsttemperaturen sind wenig verändert.

WITTERUNGSVERLAUF DEZEMBER 2005

1.                    H         Das Zentrum des flachen wetterbestimmenden Hochdruckgebietes liegt nordöstlich von Österreich. Nach teils klarer Nacht mit lokal strengem Frost überwiegt Sonnenschein, nur in Kärnten hält sich Hochnebel. Die Höchsttemperaturen reichen von -5 bis 4 °C.

2.                    TB       Obwohl das Hoch abgebaut wird, ändert sich noch nichts Wesentliches, Hochnebel und Nieseln sind aber verbreiteter als zuvor. In der Nacht zum 3. erreicht eine Kaltfront Westösterreich. Vor der Front steigt die Temperatur in Vorarlberg bis 12 °C.

3.                    SW      Die Störungszone dringt langsam ostwärts vor. Die ergiebigsten Niederschläge fallen im äußersten Westen und im Süden; dabei liegt die Schneefallgrenze lokal unter 500 m. Die Temperaturmaxima betragen -3 bis 10 °C.

4.                    h          Zwischenhocheinfluss bringt Ostösterreich sonniges Wetter, sonst dominieren Wolken oder Hochnebel. Von Westen nähert sich eine Störungszone.

5.                    Tk       Ein ausgedehnter Tiefdruckkomplex mit Kern über der Nordsee und eine über Österreich ziehende Störungszone sorgen für starke Bewölkung und geringe bis mäßig ergiebige Niederschläge in ganz Österreich bei maximal 0 bis 9 °C. Im Tagesverlauf entsteht über Norditalien ein Tief.

6.-7.               Vb       Das Tief zieht von Norditalien über Ungarn zur Slowakei. In der Nacht zum 6. schneit es in Westösterreich leicht; im Süden und Südosten schneit oder regnet es dagegen ergiebig. Rasch erfassen starke Niederschläge Ostösterreich, dabei schneit es zeitweise bis in die Niederungen. Bis zum Abend enden dafür die Niederschläge im Süden. Am 7. d. M. fallen noch geringe Niederschläge im Westen und anfangs auch im nordöstlichen Niederösterreich sowie in Wien. Im Süden heitert es auf. Maximal werden am 6. nur 0 bis 5 °C erreicht, am 7. 0 bis 8 °C.

8.                    NW     Teils heiter, teils bewölkt mit einigen geringen Niederschlägen von Vorarlberg bis Oberösterreich. Die Tageshöchsttemperaturen reichen von -3 bis 9 °C.

9.                    N         Aus dem Norden gelangt kältere Luft nach Österreich. Von Tirol bis in das Burgenland schneit es zeitweise unergiebig, dazwischen gibt es heitere Abschnitte. Maximal werden -4 bis 7 °C gemessen.

10.-13.           H         Ein zunächst kräftiges von den Britischen Inseln bis zum Schwarzen Meer reichendes Hoch bestimmt unser Wetter. Am 10. Dezember fällt vereinzelt noch etwas Schnee, danach werden die Wolken immer weniger. In der klaren Nacht zum 12. werden Minima bis unter -20 °C erreicht, und auch die Tageshöchstwerte sind mit -10 bis 5 °C zum Teil ungewöhnlich tief. In der Nacht zum 13. d. M. verursacht eine Störung in weiten Teilen Österreichs Schneefälle, damit verbunden aber auch Frostmilderung.

14.                  G         Störungseinfluss aus Nordwest sorgt lokal für unbedeutende Niederschläge, im Süden ist es aber oft sonnig. Die Temperatur erreicht maximal -2 bis 4 °C.

15.-20.           NW     Eine kräftige Nordwestströmung befördert zunächst noch milde, ab der zweiten Tageshälfte des 16. aber immer kühlere Luft in den Ostalpenraum. Vom Arlberg bis zum Alpenostrand treten zum Teil äußerst heftige Schneefälle auf, nur anfangs fällt gebietsweise auch Regen oder Schneeregen Am 16. werden auch einige Wintergewitter gemeldet, dazu kommt lebhafter bis sehr stürmischer Wind mit Spitzen bis über 100 km/h am 15. und 16. d. M.; auch danach bleibt es von Oberösterreich bis zum Alpenostrand sehr windig. Geschützt vor allen diesen Widrigkeiten ist der Süden Österreichs. Die höchsten Temperaturen betragen anfangs -3 bis 9 °C und sinken bis zum 18. Dezember auf -6 bis 3 °C. Danach wird es wieder etwas milder.

21.                  h          In Bodennähe dominiert ein vom Atlantik bis zur Ukraine reichendes Hoch, in höheren Luftschichten besteht die Nordwestströmung weiter. In großen Teilen Österreichs bricht zumindest zeitweise die Sonne durch, weiterhin ist es im Süden am freundlichsten.

22.                  NW     Die Zufuhr feuchter Nordseeluft und eingelagerte Fronten sorgen erneut für Schneefälle im Westen, Norden und Osten Österreichs bei maximal -5 bis 5 °C.

23.-26.           W        Zunächst gelangt hinter einer Warmfront milde Atlantikluft in den Ostalpenraum. Die am 23. Dezember teilweise noch mäßig ergiebigen, am 24. nur noch geringen Niederschläge fallen unterhalb 500 m Seehöhe meist als Regen oder Schneeregen. Am häufigsten sind sie von Vorarlberg bis Oberösterreich. Am 25. macht sich eine aus Norden heranziehende kaum wetterwirksame Kaltfront mit geringen Niederschlägen von Salzburg ostwärts bemerkbar. Auch am nächsten Tag bleibt es bei unergiebigen Niederschlägen, die auch den Süden erfassen und allgemein wieder als Schnee fallen. Die Maximaltemperaturen sinken von 0 bis 8 °C am Heiligen Abend auf -5 bis 4 °C am 26. Dezember.

27.                  TS       Ein Tief über Oberitalien fördert feuchte Luft zu den Ostalpen. In Österreich schneit es im Süden recht ergiebig, im übrigen Bundesgebiet strichweise und schwächer. Die Höchsttemperaturen sinken weiter auf nur noch -6 bis 0 °C.

28.-30.           Vb       Ein Tief zieht von der Adria nach Ungarn. Zunächst schneit es verbreitet und teils auch ergiebig, besonders im Süden und Osten. Im Verlauf des 29. beginnt es in Westösterreich aufzuheitern, die Nacht zum 30. ist hier eisig kalt. Sonst schneit es strichweise weiter, im Osten bis in die zweite Tageshälfte des 30. Dezember. Weitere Abkühlung bringt Höchsttemperaturen von -12 bis 0 °C.

31.                  W        Nach einer im Süden und Osten sehr kalten Nacht gelangt mit einer Warmfront aus Westen mildere Luft nach Österreich. Die Nullgrad-Grenze steigt über 1500 m, in den Niederungen bleibt die Kaltluft aber häufig liegen. Teils schneit, teils regnet es; besonders in Westösterreich entsteht Glatteis. Die Höchsttemperaturen reichen von -7 bis 9 °C.

 


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