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WITTERUNGSVERLAUF
JÄNNER 2002
1.-2.
NW
Ein Hoch mit Zentrum westlich von Österreich lässt
das Jahr im Süden und Westen sonnig beginnen, während im Norden und
Osten lokale Schauer aus Nordwest durchziehen. Am 2. zieht ein kräftiger
Tiefdruckwirbel vom Baltikum südwärts. Von Oberösterreich ostwärts
weht starker bis stürmischer Wind und weitere unergiebige Schneeschauer
gehen nieder. Die Temperatur reicht in diesen Tagen von maximal –7 bis 3
°C, bei Nordföhn in Südösterreich bis 8 °C.
3.-6.
H
Trockene
Kaltluft und der Einfluss eines Hochs, dessen Zentrum in Bodennähe in
diesen Tagen von der Ostsee zu den Alpen zieht, sorgen zunächst für
eiskaltes sonniges Winterwetter. Nachts werden bis –24 °C gemessen, und
auch tagsüber bleiben die Temperaturen am 4. unter dem Gefrierpunkt.
Relativ mild ist es auf den Bergen. Am nächsten Tag ziehen Wolkenfelder
über Nordostösterreich, mildere Luft sorgt strichweise für Temperaturen
über 0 °C, aber auch für lokale Hochnebel. Am 6. herrscht immer noch
Hochdruckeinfluss. In Vorarlberg bleibt es eiskalt mit Hochnebel über dem
Bodensee, im übrigen Österreich liegen die höchsten Temperaturen
zwischen –9 und 7°C.
7.
Tk
Ein
kleinräumiges Höhentief zieht westwärts über Österreich hinweg, macht
sich aber nur mit einigen Wolken und unerheblichen Niederschlägen in
Ober- und Niederösterreich sowie in Wien bemerkbar. Es wird etwas milder.
8.-12.
H
Ein
Hoch über Mittel- und Südosteuropa bewirkt erneut winterliches
Hochdruckwetter. Am Bodensee, an der Donau und im Nordosten Österreichs
sowie in weiterer Folge auch im Grazer Becken lagern beständige
Hochnebelfelder, sonst herrscht verbreitet sonniges Wetter mit kalten Nächten
besonders im Westen und Süden Österreichs. Die Temperaturmaxima betragen
–6 bis 6 °C; sehr mild ist es weiterhin auf den Bergen. Am 12. löst
eine von Bayern kommende Störungszone im Westen und Norden geringe
Niederschläge aus.
13.
Tk
Ein
Höhentief zieht über Ostösterreich südwärts. In Österreich herrscht
trübes feuchtes Wetter mit geringen bis mäßigen Niederschlägen östlich
und südlich von Salzburg. Bei maximal –3 bis 4 °C fällt der
Niederschlag in den Niederungen des Ostens zeitweise auch als gefrierendes
Nieseln.
14.-15.
TS
Das
Höhentief zieht langsam Richtung Toskana, beeinflusst unser Wetter aber
immer noch. Verbreitet lagert hochnebelartige Bewölkung über Österreich,
aus der besonders im Süden und Osten geringe Mengen festen oder flüssigen
Niederschlages fallen. Die höchsten Temperaturen liegen zwischen –7 und
3 °C.
16.-19.
G
Das
kleinräumige Tief über der nördlichen Adria hat kaum noch Einfluss auf
unser Wetter. Hartnäckiger Hochnebel im Donauraum, im Grazer und
Klagenfurter Becken und zeitweise am Bodensee sowie sonniges Wetter außerhalb
des Nebels herrschen bis zum 18. Die Temperaturen ändern sich wenig. Am
19. erreicht eine Störung mit milderer Luft und Regen Österreich von
Westen her und kündigt einen völligen Wetterumschwung an.
20.-21.
W
Mit
einer stürmischen West- bis Nordwestströmung gelangen milde Luftmassen
und eingelagerte Störungen in den Ostalpenraum. Im Süden können sich
noch Kaltluftseen halten. Niederschläge treten hier nicht auf, im übrigen
Österreich sind sie nur lokal am Alpennordrand ergiebig. Die
Schneefallgrenze steigt über 1500 m, die Temperaturen betragen maximal 0
bis 11 °C.
22.
h
Immer
noch hält sich im Süden kältere Luft, sonst ist es verbreitet sonnig
und sehr mild.
23.
TB
Vor dem Eintreffen einer atlantischen Störung
bleibt das Wetter in Österreich wenig verändert.
24.-27
SW
Sehr milde Atlantikluft bewirkt einen weiteren
Temperaturanstieg auf Höchstwerte von 1 bis 14 °C. Eingelagerte Störungen
lösen vom 24. zum 25. strichweise geringe Niederschläge aus. Am 27.
kommt es dagegen von Vorarlberg bis Oberösterreich zu recht ergiebigen
Regenfällen und Sturm am Nord- und Ostrand der Alpen sowie im Donauraum.
28.
W
Mit
stürmischer Westströmung gelangt noch mildere Luft nach Österreich. In
der Nacht fallen noch teils kräftige Niederschläge von Westösterreich
bis in den Raum Mariazell, dabei liegt die Schneefallgrenze oberhalb 1600
m. Im Tagesverlauf bleibt es zwar stürmisch, wird aber sonniger und
trockener.
29.-31.
SW
Im Osten und Südosten erreicht das frühlingshaft
warme Wetter mit sehr warmen Nächten und Maxima bis über 20 °C seinen Höhepunkt.
Ab 30. gehen zwar die Tageshöchsttemperaturen etwas zurück, es bleibt
aber mit maximal 4 bis 17 °C immer noch viel zu mild für die Jahreszeit.
Eine Störung macht sich am 31. nur mit Wolkenfeldern bemerkbar.
WITTERUNGSVERLAUF
FEBRUAR 2002
1.-5.
SW In der Nacht zum 1. löst eine schwache
Störung im äußersten Westen lokal geringe Niederschläge aus.
Zunehmender Hochdruckeinfluss und die Zufuhr ungewöhnlich milder Luft in
der Höhe sorgen danach für sehr sonniges und warmes Wetter. Selbst in
den Nächten entstehen zunächst kaum Nebel- oder Hochnebelfelder. Tagsüber
werden maximal 6 bis 17 °C erreicht, im föhnigen Feldkirch am 3. sogar
knapp 22 °C. Eine zu den Alpen vorgedrungene Atlantikfront löst sich am 4.
unter Druckanstieg auf. Am 5. verdecken Nebel oder Hochnebel in Ostösterreich
die Sonne und die Maximaltemperaturen sinken auf 0 bis 6 °C, während im
übrigen Österreich sich noch wenig ändert.
6.
TwM
7.
TS
Eine
Kaltfront reicht von der Ostsee bis in den westlichen Mittelmeerraum und
bewirkt hier eine Tiefdruckbildung. Von Vorarlberg aus greifen Niederschläge
auf große Teile Österreichs über. Vorübergehend sinkt die
Schneefallgrenze im Westen und Süden gegen 600 m. Im Laufe des 7.
verliert das Mittelmeertief seinen Einfluss auf unser Wetter. Die
Temperatur steigt auch im Osten wieder über den Normalwert.
8.-13.
W
Mit
einer lebhaften Westströmung überqueren atlantische Frontensysteme in
rascher Folge den Alpenraum. Die zu uns gelangenden Luftmassen sind überwiegend
sehr mild, dementsprechend fallen die meist nur geringen bis mäßigen
Niederschläge nur auf den Bergen als Schnee. Lediglich am 10. bringt eine
Kaltfront einen leichten Temperaturrückgang und lässt die
Schneefallgrenze unter 1000 m sinken. Verbreitet ist mit maximal 6 bis 19
°C der 13. d. M. der wärmste Tag in diesem Zeitraum. Von den Niederschlägen
kaum betroffen ist der Süden Österreichs. Besonders von Oberösterreich
bis in das Wiener Becken weht in diesen Tagen immer wieder lebhafter bis
stürmischer Wind.
14.
Tk
Das
Zentrum eines Tiefs liegt über den Westalpen. Mit starker Bewölkung
gelangt kältere Luft nach Österreich; die Tageshöchsttemperaturen gehen
daher um fünf bis zehn Grad zurück.
15.-16.
TwM
Das Tief lagert nun über dem westlichen Mittelmeer
und beeinflusst vor allem das Wetter an der Alpensüdseite. Hier schneit
es auch in tiefen Lagen, und die Temperatur steigt nur wenig über den
Gefrierpunkt. Im übrigen Österreich gibt es kaum Niederschläge, bei
leichtem Föhn werden im Westen bis 14 °C gemessen.
17.-18.
TS
Die
Tiefdruckaktivität verlagert sich zur oberen Adria. In Kärnten schneit
es noch bis in die Nacht zum 18., im Südosten und Osten regnet es
zeitweise. Im Laufe des 18. verliert das Tief seinen Einfluss auf unser
Wetter. Die Tageshöchsttemperaturen in diesen Tagen betragen 4 bis 12 °C,
am 17. in Kärnten nur 1 bis 4 °C.
19.-20.
W
Mit
einer lebhaften West- bis Nordwestströmung gelangt teils trockene, teils
feuchtere Luft in unseren Raum. Im Norden und Osten frischt der Wind auf,
geringe bis mäßige Niederschläge werden von Vorarlberg bis ins
Waldviertel gemeldet. Die Schneefallgrenze verläuft zwischen 400 und 1000
m. Mit einer aus Nordwesten kommenden Kaltfront werden die Regenfälle im
Inn- und Mühlviertel am 20. wesentlich intensiver. Die Temperaturen ändern
sich in diesen Tagen wenig.
21.
NW
Aus Nordwest strömt feuchtkalte Luft in den
Ostalpenraum. Bei maximal 0 bis 9 °C sinkt die Schneefallgrenze unter 500
m. In weiten Teilen Österreichs bleibt es sehr windig.
22.
h
Nächtliches
Aufklaren bringt uns die tiefsten Frühtemperaturen des Monats, und auch
tagsüber bleibt es bei höchstens 0 bis 7 °C kühl. Gegen Abend setzen
im Westen und Norden die Schauer der nächsten Störung ein.
23.
W
Ein
Sturmtief über Nordeuropa steuert vorübergehend milde Atlantikluft gegen
die Alpen. Nördlich des Alpenhautkammes und im Osten frischt der Wind
erneut auf und allgemein ist es bei wenig Niederschlag wieder wärmer.
24.-25.
NW
Zunächst gelangt mit lebhaftem Wind labil
geschichtete Kaltluft in unseren Raum, am 25. gehen die Niederschläge in
tieferen Lagen mit einer Warmfront wieder von Schnee in Regen über. Von
Vorarlberg bis Niederösterreich und bis in die Obersteiermark verursachen
ergiebige Schneefälle im Gebirge hohe Lawinengefahr und Behinderungen auf
den Bergstraßen. Die maximalen Temperaturen betragen am 24. –2 bis 9 °C
und steigen am Folgetag nur wenig.
26.-27.
W
Erneut
stellt sich sehr mildes und windiges Westwetter ein. Am 26. ist es tagsüber
noch niederschlagsfrei, danach werden verbreitet wieder Schauer oder
Strichregen gemeldet. Die Temperatur steigt auf maximal 7 bis 17 °C.
28.
SW
Weiterhin wird
feuchte Luft gegen die Alpen geführt. Im Tagesverlauf erfassen die
Niederschläge nach dem Westen auch den Süden Österreichs, wo sie auch
in der Nacht zum 1. März strichweise andauern. Bei maximal 2 bis 12 °C
schneit es bis unter 1000 m herab.
WITTERUNGSVERLAUF
MÄRZ 2002
1.-3.
SW
Feuchtmilde Luft aus Südwest und kältere Luft aus dem
Norden ergeben geringe bis mäßige Niederschläge besonders im Westen und
Süden Österreichs. Die Schneefallgrenze sinkt in Kärnten zeitweise
unter 700 m. Maximal werden 1 bis 10 °C gemessen, am 1. im Norden und
Osten noch bis 14 °C.
4.-5.
H
Eine Hochdruckbrücke verläuft von Frankreich nach
Mitteleuropa. Nach klaren kühlen Nächten und Auflösung lokaler
Nebelfelder scheint tagsüber verbreitet die Sonne. Einsetzende
Warmluftzufuhr aus dem Süden bewirkt am 5. einen Temperaturanstieg auf 8
bis 16 °C.
6.
TwM
Ein Tief über dem Golf von Genua bewirkt nur geringe
Niederschläge im Südwesten Österreichs. Es ist sehr mild bei 9 bis 21
°C.
7.
W
Mit von Oberösterreich bis ins Burgenland stürmisch
auffrischenden Winden zieht eine Kaltfront über Österreich Südostwerts.
Nur lokal fällt unergiebiger Niederschlag bei wenig veränderten Höchsttemperaturen.
8.-9.
H
Ein Ausläufer des Azorenhochs löst Störungsreste rasch
auf. Danach herrscht etwas kühleres und sonniges Wetter. Hohe Wolken kündigen
am 9. das Nahen einer Störung an.
10.
W
Die wenig wetterwirksame Kaltfront überquert bis zum
Morgen Österreich. Tagsüber wird es bei maximal 7 bis 17 °C rasch
wieder sonnig.
11.-13.
H
Hochdruckeinfluss beschert uns trockenes und sonniges
Wetter. Nach recht kühlen Nächten ist der Himmel tagsüber meist heiter
oder sogar wolkenlos. Die kräftige Sonneneinstrahlung lässt die
Temperatur auf Höchstwerte von 9 bis 21 °C steigen.
14.-15.
G
Am Südostrand eines Hochs über Nordeuropa fließt in
Bodennähe kältere Luft in unseren Raum. Im Süden bleibt es bei kaum veränderten
Temperaturen meist heiter. Im übrigen Österreich nimmt die Bewölkung
zu, es bleibt aber nahezu niederschlagsfrei bei höchstens 8 bis 17 °C am
15. März.
16.
HE
17.-18.
H
Ein Hoch, dessen Kern sich vom Baltikum Südostwerts
verlagert, dehnt sich vorübergehend bis zu den Ostalpen aus. Störungsreste
verschwinden, danach herrscht bei unterschiedlicher Bewölkung weiterhin
sehr mildes Wetter. Bis zum 18. steigen die höchsten Temperaturen auf 13
bis 20 °C.
19.
W
20.-21.
Tk
Die zügige Westströmung bringt in rascher Folge
Atlantikfronten nach Mitteleuropa. Von Westen her breiten sich im Laufe
des 19. Niederschläge bis Ostösterreich aus. Bis zum Morgen des 20.
fallen besonders ergiebige Niederschläge von Vorarlberg bis Oberösterreich,
danach verlagert sich das Zentrum der Starkregen ostwärts. Bei einer
meist deutlich über 1000 m liegenden Schneefallgrenze führen Flüsse und
Bäche sehr bald starkes Hochwasser, am 21. tritt auch die Donau über die
Ufer. Der äußerste Süden und Südosten wird von diesem Geschehen kaum
berührt; hier scheint bei über 20 °C vielfach die Sonne.
22.
NW
Weitere Niederschläge fallen in großen Teilen Österreichs,
unergiebig im Süden, stark von Tirol bis Ostösterreich. Die einfließenden
Luftmassen werden aber kälter, Temperaturmaxima und Schneefallgrenze
sinken.
23.-27.
N
Mit einer kräftigen kalten Nordströmung gelangt zunächst
feuchte Luft in den Ostalpenraum. Erstmals in diesem Monat liegen die
Temperaturen unter dem langjährigen Durchschnitt. Schnee oder Graupeln
fallen zeitweise auch in tiefen Lagen. Von Westösterreich bis in die
niederösterreichischen Kalkalpen schneit es sehr ergiebig, was hohe
Lawinengefahr und winterliche Straßenverhältnisse zur Folge hat. Am 25.
lässt der Störungseinfluss nach, in der Folge werden die einströmenden
Luftmassen trockener. Ein Hoch mit Zentrum über der Nordsee führt auch
in Österreich am 27. zu Bewölkungsauflösung und niederschlagsfreiem
Wetter. Die Temperaturmaxima liegen in diesen Tagen zwischen –4 und 9 °C,
nur in Osttirol und Kärnten zeitweise auch darüber.
28.-31.
H
Das
Zentrum eines kräftigen Hochdruckgebietes liegt über Mitteleuropa. In Österreich
herrscht trockenes sonniges Wetter. Nach klaren und verbreitet frostigen Nächten
steigt die Temperatur tagsüber zunächst auf maximal 5 bis 15 °C, zum
Monatsende auf 12 bis 22 °C. Eine schwache Front macht sich erst in der
Nacht zum 1. April mit Niederschlägen in Tirol und Salzburg bemerkbar.
WITTERUNGSVERLAUF
APRIL 2002
1.-2.
G
Über Mitteleuropa sind die Druckunterschiede nur gering.
Nach lokalen Niederschlägen in Tirol und Salzburg während der Nacht zum
1. d. M. herrscht weitgehend sonniges, trockenes und mildes Wetter bei
maximal 13 bis 21 °C.
3.-8.
HF
Zunächst löst ein Tief mit Zentrum über Sardinien im Süden
Österreichs lokal geringe Niederschläge aus, im übrigen Österreich ändert
sich am 3. noch wenig. In der Folge stellt sich eine recht winterliche Großwetterlage
ein. An der Südostflanke eines Nordeuropahochs strömt hochreichende
kalte und trockene Luft nach Mitteleuropa. Bei wechselnder Bewölkung
sinken die Temperaturen und erreichen am 6. nur noch Höchstwerte von 1
bis 14 °C. Die Nächte sind auch in den Niederungen des Ostens verbreitet
frostig. Am 7. d. M. fällt hier bis zum Morgen sogar etwas Schnee. Schließlich
trifft im Westen und Süden unseres Raumes feuchtmilde Mittelmeerluft ein
und sorgt für Bewölkungszunahme und einige Niederschläge, während im
Osten am 8. noch die kalte kontinentale Luft dominiert.
9.-12.
TS
Ein Tief mit Kern über dem zentralen Mittelmeer dehnt
sich west- und nordwärts aus und beeinflusst auch unser Wetter. Zunächst
erfassen geringe bis mäßig ergiebige Niederschläge besonders den Süden,
aber auch den Osten Österreichs. Von Kärnten bis in das südliche Niederösterreich
schneit es am 10. bis in tiefe Lagen. Der äußerste Westen und Norden Österreichs
werden von den Niederschlägen kaum berührt. Ab dem 11. gelangt mildere
und vielfach feuchte Luft in unseren Raum, an der Alpennordseite wird der
Föhn stärker. Während von Kärnten bis in das südliche Burgenland bei
maximal kaum mehr als 10 °C ergiebige Niederschläge fallen, werden von
Vorarlberg bis Niederösterreich bei Föhn Temperaturen bis 19 °C
erreicht.
13.-16.
Tk
Unter Tiefdruckeinfluss herrscht in Österreich bei überwiegend
starker bis geschlossener Bewölkung sehr unbeständiges Wetter.
Ergiebigere Niederschläge fallen zunächst im Süden, danach im Westen
sowie im Großraum Wien. Mit dem Zustrom kühlerer Luft aus Westen sinkt
in Tirol und Salzburg am 15. die Schneefallgrenze unter 1000 m. Weitere
Niederschläge sind in Kärnten am stärksten. Anfangs betragen die höchsten Temperaturen noch 9 bis 19 °C,
sinken aber bis zum 15. auf nur 4 bis 13 °C.
17.-18.
G
Bei geringen Luftdruckgegensätzen über Mitteleuropa überwiegt
in Österreich der Störungseinfluss. Etwas Regen fällt immer wieder im Süden
und Südosten, zeitweise auch im übrigen Österreich. Die Temperatur
steigt nur wenig.
19.-20.
Tk
In höheren Luftschichten liegt ein Tief über
Deutschland. Es erhält den Störungseinfluss in Österreich aufrecht.
Immer wieder fällt teils recht ergiebiger Niederschlag, dabei sinkt am
20. im Westen die Schneefallgrenze wieder unter 1000 m. An diesem Tag ist
es allgemein wieder kühl bei maximal 3 bis 13 °C.
21.
HF
Der Kern eines Hochs liegt über Südskandinavien. In
Teilen Österreichs ist der Tag sonnig, trocken und warm bei bis zu 20 °C.
In Salzburg, Oberösterreich und im Süden bleibt die Bewölkung aber
stark mit lokalen Niederschlägen.
22.-23.
G
Über Österreich ist der Himmel zeitweise heiter, oft
aber stark bewölkt bis bedeckt. Strichregen und teils gewittrige Schauer
sind aber zunächst wenig ergiebig. Erst in der Nacht zum 24. erreicht
eine Störungszone Österreich von Norden und bringt dem Westen, Norden
und Osten unseres Landes mäßige bis starke Niederschläge. Vor dieser Störung
liegen die maximalen Temperaturen bei 13 bis 21 °C.
24.-25.
NW
Nach verbreiteten und recht ergiebigen nächtlichen
Niederschlägen bringen Störungszonen eines Nordatlantiktiefs weitere
heftige Regenfälle in Vorarlberg, während im übrigen Österreich die
Intensität rasch abnimmt und der Süden kaum betroffen ist. Im Laufe des
25. endet die Niederschlagstätigkeit. Die Temperatur sinkt am 24. auf
maximal 7 bis 18 °C und steigt am nächsten Tag wieder leicht.
26.
h
Zwischenhocheinfluss lässt den Himmel nur teilweise
aufheitern; immerhin werden 15 bis 23 °C erreicht. Gegen Abend erreicht
eine Kaltfront den Westen.
27.
W
Die Kaltfront überquert mit besonders im Westen, aber
auch im Süden recht starken Niederschlägen ganz Österreich. Damit
verbunden sind besonders im Norden und Osten lebhaft auffrischender Wind
und allgemeine Abkühlung.
28.-29.
TB
Aus Südwest gelangt wieder wärmere und teilweise feuchte
Luft in den Ostalpenraum. Die Temperaturmaxima steigen auf 12 bis 23 °C.
Im Verlauf des 29. überquert eine Kaltfront Österreich.
30.
H
Hinter der Front lockert bei höchstens 12 bis 22 °C die
Bewölkung allmählich wieder auf.
WITTERUNGSVERLAUF
MAI 2002
1.
SW Aus Südwest einfließende Warmluft bringt uns einen
sonnigen und trockenen Feiertag mit angenehmen Höchstwerten von 17 bis
25 °C. Eine Kaltfront kommt von Westen her nur langsam voran. Erste
Wolkenfeldererreichen am Nachmittag Vorarlberg und Tirol.
2.-4. S Die
kräftige Südströmung lässt die strömungsparallel eingelagerte Störung
kaum ostwärts voran kommen. Erst am 4. erreichen Niederschläge und
kühlere Luft Salzburg und Kärnten. Im Bereich der kühlen Luft liegen die
Tageshöchstwerte nur zwischen 8 und 19 °C, während im Osten und zunächst
auch noch im Süden 15 bis 27 °C erreicht werden, am 4. im Burgenland bis
30 °C. Im Westen und Südwesten sind die Niederschläge vom 3. zum 4.
strichweise recht stark.
5. TR Die seit
Tagen über unserem Raum lagernde Störung beeinflusst noch den Süden und
Osten Österreichs. Wenig ergiebige Niederschläge fallen oft als Schauer,
lokal werden auch Gewitter beobachtet. Die Temperatur erreicht maximal 8
bis 17 °C, nur im Südosten noch bis 21 °C.
6.-7. G Nach
letzten Niederschlägen in der Nacht zum 6. folgen bei flacher
Druckverteilung zwei eher antizyklonal beeinflusste Tage. Es ist
praktisch niederschlagsfrei, recht sonnig und am 7. mit maximal 15 bis
24 °C auch wieder wärmer.
8.-9. SW Warme, teils
aber auch feuchte Luft aus dem Mittelmeerraum gelangt nach Österreich.
Nach einem unterschiedlich bewölkten trockenen 8. Mai setzen am 9. bei
Höchstwerten von 13 bis 27 °C im Westen, Süden und Südosten erste lokale
Schauer ein.
10.-11. S An der
Vorderseite eines über Westeuropa lagernden Höhentiefs gelangt mit
südlicher Strömung feuchtwarme labil geschichtete Luft in den
Ostalpenraum. In Österreich entstehen lokale Schauer und Gewitter, die
aber nur kleinsträumig für ergiebigere Niederschläge sorgen. Es bleibt
für die Jahreszeit sehr mild.
12.-14. G Unverändert
lagert feuchte, labil geschichtete Luft über Österreich. Weiterhin
entstehen lokale Schauer und Gewitter. Am 14. zieht eine Kaltfront von
Westen her mit im Donauraum auffrischenden Winden ostwärts und verstärkt
die Gewittertätigkeit. Die höchsten Temperaturen reichen in diesen Tagen
von 16 bis 27 °C.
15.-17. H Von
Nordafrika erstreckt sich ein Höhenhochkeil bis Mitteleuropa und
bestimmt unser Wetter. Zunächst herrscht heiteres oder gering bewölktes
trockenes Wetter, erst am 17. entstehen größere Quellwolken und lokale
Schauer oder Gewitter im Süden und Osten. Maximal werden am 17. schon
sommerliche 25 bis 31 °C gemessen.
18.-19. G Im Laufe des
18. erreicht eine Störung von Westen her Österreich. Feuchte kühlere
Luft löst von Vorarlberg bis Oberösterreich heftige Gewitter und bis in
die Nacht andauernde ergiebige Regenfälle aus. Weitere teils gewittrige
Schauer berühren am 19. besonders den Westen und Süden. Bei bedecktem
Himmel werden nur noch 12 bis 24 °C erreicht.
20. TS
21. G Ein Tief über Italien sorgt für
weiterhin kühles Wetter mit strichweise etwas Regen. Bei flacher
Druckverteilung herrscht in Österreich weitgehend trockenes und deutlich
wärmeres Wetter.
22. TB
Hochdruckeinfluss und Warmluftzufuhr bringen uns einen sonnigen Tag bei
19 bis 28 °C.
23. W Ehe eine
Kaltfront Österreich ostwärts überquert, werden verbreitet noch 16 bis
29 °C erreicht. In Vorarlberg ist es dagegen schon kühl bei höchstens 18
°C.
24. h Schwacher
Hochdruckeinfluss beruhigt das Wetter etwas. Im Westen bleibt es kühl,
sonst werden 15 bis 27 °C gemeldet. Im nördlichen Alpenvorland und im
Donauraum weht strichweise stürmischer Wind.
25.-29. W Ein Tief bei
den Britischen Inseln steuert feuchte Luft in den Alpenraum. Eine Reihe
von Störungen beeinflusst unser Wetter von Westen und Süden her. Bei
meist starker bis geschlossener Bewölkung regnet es häufig und besonders
in Vorarlberg sehr ergiebig. Am 28. weht im Alpenvorland und im
Donauraum strichweise sehr lebhafter Wind. Bis zum 26. sinkt die
Temperatur auf maximal 11 bis 18 °C, danach bleibt es zunächst kühl. Am
29. beginnt in bodennahen Schichten von Westen her Hochdruckeinfluss zu
wirken. Es fällt kaum noch Niederschlag und wird wieder etwas wärmer.
30.-31. H Ein Hoch
reicht vom Atlantik bis zu den Alpen. In Österreich herrscht nun
trockenes und meist sonniges Wetter bei Maximaltemperaturen von 18 bis
25 °C.
WITTERUNGSVERLAUF JUNI 2002
1.-3.
H
Hochdruckeinfluss lässt den Juni in großen Teilen Österreichs sehr
sonnig beginnen. Eine kühle Nordwestströmung führt zeitweise Wolken in
den Osten. Nach teils kühlen Nächten steigt die Temperatur auf maximal
16 bis 27 °C.
4.
G Schwächer
werdender Hochdruckeinfluss macht sich mit stärkerer Bewölkung und etwas
Niederschlag in Westösterreich bemerkbar. Immerhin werden 20 bis 28 °C
erreicht.
5.
S An der
Vorderseite des westeuropäischen Tiefs liegt Österreich in einer
kräftigen Südströmung. Während in Kärnten bei nur 17 bis 22 °C erste
Niederschläge einsetzen erlebt das übrige Österreich noch einen warmen
Tag mit 20 bis 30 °C.
6.-8.
Tk
Tiefdruckgebiete ziehen zum Alpenraum, eines davon liegt am 7. genau
über Österreich. Bei starker bis geschlossener Bewölkung gehen am 6. und
in der Nacht zum 7. verbreitet Gewitter nieder. Besonders intensiv sind
die Niederschläge zunächst in Oberkärnten, im Süden Salzburgs und im
Wienerwald. Hier verstärken sie sich in der Nacht zum 7. weiter und
verursachen in den Tälern von Piesting, Triesting und Schwechat
katastrophale Schäden. In den nächsten 24 Stunden zieht das Tief
nordostwärts und der Schwerpunkt der Regenfälle liegt im Mühl- und
Waldviertel, ehe sich die Situation im Laufe des 8. verbreitet
entspannt. Die Temperaturmaxima betragen am 7. nur 11 bis 20 °C, am
nächsten Tag wird es etwas wärmer.
9.-10.
TS Das Zentrum
eines Tiefs liegt zunächst über Korsika. Feuchte Luft gelangt in den
Alpenraum und sorgt für weiterhin wolkenreiches Wetter. Am 9. treten
verbreitet Strichregen, Regenschauer und von Salzburg ostwärts auch
Gewitter auf. Das Tief zieht danach zwar Richtung Balkan, bleibt für uns
aber noch wetterbestimmend. Nur die Gewitter werden am 10. seltener.
Maximal werden 12 bis 23 °C erreicht.
11.
G Der Wind im
Osten wird im Tagesverlauf schwächer und trockenes sonniges Wetter setzt
sich durch. Noch ist es aber kaum wärmer.
12.-15.
H
Hochdruckeinfluss und eine warme Südwest- bis Westströmung bringen
sonniges und von Tag zu Tag wärmeres Badewetter nach Österreich. Bis zum
15. steigen die Maximaltemperaturen auf 27 bis 34 °C. Quellwolken sind
zunächst meist harmlos und nur vereinzelt entstehen daraus Gewitter oder
Schauer. Erst am 15. treten in weiten Teilen Österreichs teils heftige
Gewitter auf, teils als Folge der Hitze, teils verbunden mit einer aus
Westen eingedrungenen atlantischen Störung.
16.
W Mit einer
Westströmung gelangt feucht-labile Luft in den Ostalpenraum. Bei starker
Bewölkung und verbreiteten meist gewittrigen Niederschlägen kühlt es
aber nur wenig ab.
17.-19.
H Ein von
Nordafrika bis zum Baltikum reichendes Hoch und die Zufuhr subtropischer
Warmluft aus Südwest bewirken wieder sonniges und heißes Wetter. Die
höchsten Temperaturen betragen 24 bis 35 °C. Am 19. wird die Luft in
Westösterreich labiler. Es bilden sich Gewitter, in Vorarlberg auch
Unwetter mit starkem Hagelschlag.
20.-21.
G Das Hoch zieht
ostwärts ab. In der zunehmend labilen Luft entstehen zahlreiche Gewitter
über Österreich, stärkere Niederschläge fallen von Vorarlberg bis
Oberösterreich. Das Temperaturniveau ändert sich nur wenig.
22.-23.
H Das Azorenhoch
dehnt sich bis Mitteleuropa aus. In Österreich herrscht zunächst
wolkenarmes und heißes Wetter. Am 23. lässt der Hochdruckeinfluss nach.
Nach Höchsttemperaturen von 28 bis 37 °C entstehen verbreitet teils
heftige Gewitter mit lokalen Hagelunwettern, besonders in Kärnten.
24.-25.
G Von Nordwesten
her überquert eine Kaltfront Österreich und bringt verbreitet teils
gewittrige Niederschläge und
Abkühlung. Im
Laufe des 25. beruhigt sich das Wetter wieder. Die höchsten Temperaturen
von 17 bis 25 °C entsprechen den Normalwerten.
26.-27.
H Erneut schiebt
sich ein Ausläufer des Atlantikhochs bis nach Mitteleuropa vor. Sonniges
und wieder warmes Wetter stellt sich ein. Am 27. steigt die
Gewitterneigung, zudem erreicht von Deutschland her eine Kaltfront am
Abend Westösterreich.
28.
Tk Das
Zentrum eines Tiefs liegt nördlich von Österreich. Bei uns regnet es
verbreitet sehr ergiebig. Es kühlt stark ab, nur im Südosten werden noch
bis 25 °C erreicht.
29.
NW Während der
Westen und Süden bereits zunehmend antizyklonal beeinflusst werden,
herrscht im Norden und Osten windiges Wetter mit teils gewittrigen
Schauern. Die Temperaturmaxima betragen 13 bis 23 °C.
30.
H Schwacher
Hochdruckeinfluss sorgt für teils sonniges und wieder wärmeres Wetter.
Lokale gewittrige Regenschauer gibt es in Salzburg und Oberkärnten.
WITTERUNGSVERLAUF JULI 2002
1.
H Der Juli
beginnt trocken und sonnig bei maximal 21 bis 29 °C.
2.
TR Eine Störung
verursacht stark quellende Bewölkung und lokale teils gewittrige Schauer
sowie im Großraum Krems katastrophalen Hagel. Im Westen werden nur bis
26 °C erreicht, sonst 21 bis 32 °C.
3.
SW Von
Südwesten strömt feuchtwarme Mittelmeerluft gegen die Alpen. Es bleibt
unverändert warm mit lokalen Gewittern und Sturmböen.
4.
TR Eine
Kaltfront überquert von Westen her Österreich. In der Nacht zum 4.
fallen verbreitete, im Westen und Süden auch sehr ergiebige,
Niederschläge. Tagsüber lässt der Regen bei strichweise lebhaften Winden
nach. Die Temperatur erreicht maximal nur 14 bis 23 °C.
5.
H Nach sehr
kühler Nacht sorgt ein Hoch über Österreich für nahezu wolkenlosen
Himmel und Erwärmung auf 19 bis 27 °C.
6.-8.
G Vom Morgen
des 6. bis in die folgende Nacht überquert eine Kaltfront ganz
Österreich mit strichweise ergiebigem Regen und Gewittern. In Vorarlberg
bleibt die Temperatur unter 20 °C, im Osten werden noch bis 30 °C
gemessen. Am 7. beruhigt sich das Wetter. Am 8. dominiert
Hochdruckeinfluss. Der Zustrom subtropischer Warmluft lässt die
Temperaturen auf maximal 25 bis 30 °C steigen.
9.
H
10. G Ein
Hoch mit Zentrum über Weißrussland und Warmluftzufuhr bringen Österreich
sommerliche Hitze und
Sonnenschein bei 25 bis 35 °C. Lokale
Unwetter am 9. im Außerfern und am 10. im westlichen Oberösterreich
richten aber erhebliche Schäden
an.
11.-12.
SW In die
Südwestströmung eingebettete Störungen und die zunehmend labile
Schichtung der Luft begünstigen die Quellwolkenbildung und das Entstehen
strichweiser Schauer und Gewitter sowie lokaler Unwetter. Die
Höchsttemperaturen reichen von 15 bis 29 °C, am 11. in der südlichen
Steiermark auch noch über 30 °C.
13.-14.
TmW Weiterhin gelangt
feuchte labil geschichtete Luft in den Ostalpenraum. In Österreich gehen
heftige Gewitter nieder, lokal begleitet von starken Niederschlägen. Im
Westen steigt die Temperatur nur auf 16 bis 24 °C, sonst werden 21 bis
32 °C erreicht.
15.-16.
TS Das Zentrum
eines Höhentiefs zieht von Korsika Richtung Adria. Von den anhaltend
heftigen Gewittern und damit verbundenen Starkregen besonders betroffen
sind nun Kärnten und die Steiermark, wo strichweise große Schäden
entstehen. Aber auch Niederösterreich leidet unter den Unwettern. Die
höchsten Temperaturen betragen 19 bis 31 °C.
17.-18.
Tk Zunächst hält
der Tiefdruckeinfluss an. Es bleibt gewittrig. Die ergiebigsten
Niederschläge fallen in Westösterreich. Am 18. setzt zögernde
Wetterberuhigung ein. Die Temperatur sinkt auf maximal 15 bis 27 °C.
19.-20.
G Nach Abzug der
Störungszonen bewirkt schwacher Hochdruckeinfluss heiteres trockenes
Wetter und Erwärmung.
21.
H
Zunächst wieder ein sonniger Tag. Gegen Mittag erreicht eine Kaltfront
Vorarlberg und zieht mit Gewittern, Regen und böigem Wind ostwärts. Vor
der Front werden im Osten und Süden noch mehr als 30 °C erreicht.
22.
NW Nach den mit
der Front verbundenen teils ergiebigen Niederschlägen beruhigt sich das
Wetter langsam. Allgemein ist es aber kühler.
23.
H
24. G
Trockenere Luft aus Nordwest und schwacher Hochdruckeinfluss ermöglichen
wieder einmal einen sonnigen
trockenen Tag. Am 24. aber gehen
aus dichter Bewölkung bei höchstens 20 bis 29 °C schon wieder Schauer
und Gewitter nieder.
25.
Tk Strichweise
Regenschauer und ein markanter Temperaturrückgang auf Maximalwerte von
13 bis 25 °C kennzeichnen den Tag.
26.-27.
NW Der 26. verläuft
noch kühler als der Vortag. Die ergiebigsten Niederschläge fallen am
Alpennordrand in Oberösterreich. Der nächste Tag bringt
Bewölkungsrückgang und Erwärmung.
28.
H Ein Hoch mit
Zentrum über dem Baltikum beeinflusst unser Wetter. Nach Auflösung von
Morgennebeln ist es überwiegend heiter bei 22 bis 31 °C.
29.-31.
G Feuchtwarme
labil geschichtete Luft bestimmt das Wetter zum Monatsende. Nach meist
sonnigen Morgen entstehen rasch mächtige Quellwolken. Verbreitete und
heftige Gewitter und damit verbundene Starkregen sorgen erneut für
Überflutungen und Vermurungen, besonders am 30. in Tirol.
WITTERUNGSVERLAUF AUGUST 2002
1.
G Feuchtlabile
Luft begünstigt in Österreich das Entstehen von Schauern oder Gewittern.
Die Temperaturmaxima liegen zwischen 21 und 29 °C.
2.
Tk Eine
Kaltfront zieht ostwärts über Österreich. Schon in der Nacht fallen
recht ergiebige Niederschläge im Westen, tagsüber gibt es Schauer und
Gewitter in Wien und Niederösterreich. Die Temperatur ändert sich kaum.
3.-5.
G Feuchtwarme
und labil geschichtete Luftmassen sowie die Kaltfront eines Tiefs,
dessen Kern sich von der Bretagne nach Luxemburg verlagert, gestalten
das Wetter in diesen Tagen. Bei stark unterschiedlicher Bewölkung sind
verbreitete Schauer und Gewitterregen lokal sehr ergiebig, z.B. am 4. im
Waldviertel. Die Temperatur erreicht
maximal 20 bis
30 °C.
6.-7.
Tk Ein über
Österreich ziehendes Höhentief, anfangs auch ein flaches Tief über der
nördlichen Adria und das Aufgleiten feuchtwarmer Luftmassen auf kühlere
– aus diesen Zutaten entstehen die in manchen Teilen Österreichs größten
jemals gemessenen Niederschlagsmengen. Von Kärnten und der Steiermark
her erfassen immer extremer werdende Niederschläge zunächst Salzburg,
und danach Ober- und Niederösterreich. Während am 7. der Süden
Österreichs wieder nahezu trocken bleibt, intensivieren sich die
Regenfälle im Norden noch bis in die Nacht zum 8. Schließlich ergeben
sich von Salzburg ost- und nordostwärts 48-stündige Regenmengen von 150
bis 242 mm (Freistadt). Die Temperatur sinkt um etwa fünf Grad C.
8.
G
Vorübergehend nachlassender Tiefdruckeinfluss bringt im Tagesverlauf
verbreitet eine Niederschlagspause bei leichter Erwärmung; im äußersten
Norden Österreichs fallen aber noch beträchtliche Regenmengen.
9.-10.
SW Eine Störung
im Westen und das Entstehen eines Tiefs über Oberitalien lassen zunächst
in Vorarlberg und in Südösterreich die Niederschläge wieder aufleben. Im
Rheintal kommt es zu Überflutungen. Im restlichen Österreich ist es bei
sehr unterschiedlicher Bewölkung lokal gewittrig. Die höchsten
Temperaturen betragen 17 bis 27 °C.
11.-12.
Tk Ein Tief zieht
langsam von Oberitalien über Österreich Richtung Slowakei. Sehr heftige
Regenfälle erfassen zunächst den Westen und Süden und danach den Rest
Österreichs. Vom Ausserfern über Salzburg bis in die bereits zuvor
schwerst getroffenen Katastrophenregionen in Ober- und Niederösterreich
erreichen die Flusspegel teils nie zuvor gemessene Werte. Kleinere
Überflutungen treten aber auch in den meisten anderen Bundesländern auf.
Am 12. kommt im Alpenvorland und im Donauraum noch lebhafter Wind dazu.
In diesen Tagen werden Höchsttemperaturen von 11 bis 23 °C gemessen.
13.-14.
NW Das
wetterbestimmende Tief zieht zur Ukraine, der Nordosten Österreichs
bleibt aber zunächst in seinem Einflussbereich. Lokal regnet es hier
auch am 14. noch. Sonst wird das Wetter von Westen her trockener und
wärmer.
15.-17.
G Schwacher
Hochdruckeinfluss sorgt für häufig heiteres Wetter in Westösterreich. Im
Osten sorgt das Tief über der Ukraine und dem Schwarzen Meer für Wolken
und lokalen Regen. Am 17. gewittert es verbreitet bei 20 bis 29 °C.
18.-19.
H
20. G Im
Randbereich eines Nordeuropahochs herrscht in Österreich nach Auflösung
morgendlicher Nebel sonniges
warmes Wetter. Lokale Gewitter
erreichen aber in Einzelfällen Unwetterstärke. Am 20. nähert sich eine
Front von
Westen her. Gegen Abend setzen im Westen und
Südwesten gewittrige Niederschläge ein. Die höchsten
Temperaturen betragen in diesen
Tagen 19 bis 30 °C.
21.
W Nach
nächtlichen Unwettern in Westösterreich überquert die Front mit Schauern
und Gewittern Österreich ostwärts, wobei lokal erneut beträchtliche
Niederschlagsmengen fallen. Es kühlt um etwa fünf Grad C ab.
22.-24.
G Feuchte Luft,
geringe Druckgegensätze am Boden und Hochdruck in höheren Schichten
sorgen für ziemlich freundliches Wetter. Nach ergiebigen und
verbreiteten Niederschlägen in der Nacht zum 22. werden nur lokale
Gewitter oder Schauer gemeldet. Bis 24. steigen die Maximaltemperaturen
auf 20 bis 29 °C.
25.-26.
SW Sehr warme Luft
gelangt in den Alpenraum. Bei uns ist es verbreitet sonnig, lokal gibt
es aber auch Gewitter, besonders im Süden. Die Temperaturmaxima betragen
22 bis 30 °C.
27.-28.
TS
Tiefdruckeinfluss verursacht teils gewittrigen Regen besonders im Westen
und Süden; lokal treten auch wieder Unwetter auf. Die Temperatur sinkt.
29.
G Bei wenig
veränderten Temperaturen fallen besonders im Westen und Süden einige
Niederschläge.
30.
H
Schwacher Hochdruckeinfluss bewirkt überwiegend sonniges und warmes
Wetter.
31.
G Der
Vormittag verläuft in ganz Österreich sonnig, die Temperaturen steigen
auf sommerliche 25 bis 30 °C. Aber bereits am Nachmittag beginnt es sich
einzutrüben und in den Abend- und Nachtstunden gehen verbreitet heftige
Regenschauer und Gewitter nieder.
WITTERUNGSVERLAUF SEPTEMBER 2002
1.
Tk Eine Störung
über den Alpen bringt Österreich einen wolkenreichen und regnerischen
Monatsbeginn bei maximal 13 bis 26 °C.
2.-3.
HF In Bodennähe
herrscht der Einfluss eines Hochs über Südskandinavien. Ein westwärts
ziehendes Höhentief stört aber mit einigen Niederschlägen im Norden und
Westen. Es bleibt sehr mild bei Höchstwerten von 15 bis 26 °C.
4.-6.
G Bei flacher
Druckverteilung am Boden und Zufuhr feuchtlabiler Luft in der Höhe
entstehen Quellwolken sowie lokale Schauer und Gewitter. Die höchsten
Temperaturen reichen am 4. von 18 bis 28 °C, danach lässt eine
Störungszone die Gewitterhäufigkeit steigen und die Temperaturen sinken.
7.-9.
H Schwacher
Hochdruckeinfluss bewirkt spätsommerlich warmes sonniges Wetter. Nach
Auflösung lokaler Nebel erwärmt die Sonne die Luft auf 18 bis 28 °C. Nur
lokal bilden sich teils gewittrige Schauer. Am 9. wird der
Hochdruckeinfluss rasch schwächer; von Westen nähern sich Fronten eines
Britischen Tiefdrucksystems.
10.
Tk Eine
atlantische Störung überquert Österreich langsam ostwärts. Mit
verbreiteten Niederschlägen und Gewittern gehen die Temperaturen
deutlich zurück. Im Osten und Süden werden vor der Front noch 17 bis 26
°C erreicht, von Vorarlberg bis Oberösterreich dagegen nur noch 13 bis
21 °C.
11.
G Nach
nächtlichen Gewittern und weiteren Niederschlägen lösen sich tagsüber
letzte Störungsreste auf. Bei unergiebigen lokalen Regenfällen werden
Höchsttemperaturen von 12 bis 24 °C gemessen.
12.-14.
H Nach Auflösung
der wenigen Nebel- oder Hochnebelfelder herrscht sonniges und trockenes
Hochdruckwetter. Die Temperaturmaxima ändern sich kaum. Eine von Norden
heranziehende Kaltfront beendet in der Nacht zum 15. das Schönwetter.
15.-17.
NW Nach dem mit
Regen oder Regenschauern verbundenen Durchzug der Kaltfront gelangt
kühle Luft nach Österreich. Weitere Schauer sind eher unergiebig und
erreichen den Süden und Südosten kaum. Am 17. bewirkt steigender
Luftdruck Wetterberuhigung. Die maximalen Temperaturen betragen am 15.
nur 7 bis 20 °C und steigen danach langsam.
18.
H Schwacher
Hochdruckeinfluss bewirkt nach morgendlichem Nebel oder in nebelfreien
Lagen sehr kühler Nacht einen sonnigen milden Tag.
19.
G
20.
Tk Das Hoch wird
rasch abgebaut. Zufuhr feuchtlabiler Luft aus Südwest und
Störungseinfluss lösen
Niederschläge aus, die sich von
Vorarlberg ost- und südostwärts ausbreiten. Am 20. setzt verstärkte
Gewittertätigkeit ein, die
Ergiebigkeit der Niederschläge steigt. Es bleibt noch mild.
21.
h
Schwacher Zwischenhocheinfluss ist nur teilweise wirksam. Bei eher
starker Bewölkung und maximal 14 bis 21 °C ist es nicht
niederschlagsfrei. Im Süden setzen gegen Abend ergiebige Niederschläge
ein.
22.-25.
Tk Ein
Tiefdruckkomplex über Oberitalien und dem Alpenraum sowie die Zufuhr
kalter Luft aus dem Norden bescheren uns eine Ahnung des kommenden
Winters. In ganz Österreich fallen teils ergiebige Niederschläge.
Bis zum 24.
sinkt in Westösterreich die Schneefallgrenze unter 1000 m; am nächsten
Morgen liegt in einigen Alpentälern Schnee. Bei bedecktem Himmel steigt
die Temperatur am 22. noch auf 10 bis 19 °C, zwei Tage später werden nur
2 bis 11 °C erreicht.
26.-28.
NW Feuchtkühle Luft
aus Nordwest bewirkt im Westen, Norden und Osten bei starker Bewölkung
immer wieder Niederschläge, die besonders im Nordstau der Alpen recht
ergiebig sein können. In Südösterreich fällt kaum Niederschlag und der
Himmel ist zeitweise heiter. Die Temperatur steigt kaum. Am 28. beruhigt
sich das Wetter von Westen her.
29.-30.
H Über West- und
Mitteleuropa lagert ein kräftiges Hoch, das auch Österreich heiteres
sonniges Wetter bringt. Allerdings bilden sich am 30. verstärkt teils
dichte Morgennebel. Trotz Maxima bis zu 19 °C bleiben die
Temperaturmittel wegen der sehr kühlen Nächte unter dem langjährigen
Durchschnitt.
WITTERUNGSVERLAUF OKTOBER 2002
1.-2.
H Sonnig und
trocken beginnt in Österreich der Oktober. Ein Hoch liegt über
Mitteleuropa und sorgt für recht kalte Nächte und lokale Frühnebel.
Tagsüber werden maximal 13 bis 21 °C erreicht.
3.
G Der
Hochdruckeinfluss wird schwächer. Die Bewölkung nimmt bei leicht
steigenden Temperaturen zu, Niederschläge setzen aber erst in der Nacht
zum 4. ein.
4.-9.
NW Von Deutschland
her erreicht eine Kaltfront Österreich und überquert das Land mit Regen
oder Schauern. Im Osten und Südosten werden noch bis 20 °C gemessen, im
übrigen Österreich nur noch 11 bis 15 °C. Am 5. heitert es kurz auf, ehe
der Zustrom sehr kühler Luft an der Rückseite eines von Ostdeutschland
nach Polen ziehenden Tiefs erneut Niederschläge auslöst. Die größten
Regenmengen am 6. werden aus Vorarlberg gemeldet. Ab dem 7. werden die
Niederschläge seltener und weniger ergiebig. Die Bewölkung beginnt
aufzulockern, besonders inneralpin werden die Nächte immer kälter. Auch
die Tageshöchsttemperaturen sinken und betragen am 9. nur noch 6 bis 14
°C. In Westösterreich allerdings setzt an diesem Tag Föhn ein und bringt
Erwärmung auf 12 bis 19 °C.
10.
TwM In weiten Teilen
Österreichs bleibt es trüb durch Wolken oder Hochnebel mit Nieselregen.
Im Westen hingegen lässt Föhn das Quecksilber bis 22 °C steigen. Im
Süden setzt gegen Abend örtlich Regen ein.
11.
TS
12.
Tk Ein
Mittelmeertief steuert sehr feuchte Luft in den Ostalpenraum. Am 11.
sind der Osten und Süden von ergiebigen Niederschlägen betroffen. Am 12.
dehnt sich das Niederschlagsfeld auf große Teile Österreichs aus. Nur im
äußersten Westen bleiben die Mengen gering. Bei bedecktem Himmel reichen
die höchsten Temperaturen nur noch von 4 bis 12 °C. Örtlich schneit es
bis unter 1000 m.
13.-15.
W Das
Mittelmeertief verliert den Einfluss auf unser Wetter. Mit der auf West
drehenden Strömung gelangt milde Atlantikluft in den Ostalpenraum.
Eingelagerte Störungen streifen Österreich. Bei starker bis
geschlossener Bewölkung sind Schauer oder Strichregen meist wenig
ergiebig und erreichen Südösterreich kaum. Nur in Vorarlberg fällt vom
14. zum 15. stärkerer Regen. Bis zum 15. steigen die Höchsttemperaturen
auf 10 bis 17 °C.
16.-17.
SW Mit der
südwestlichen Höhenströmung gelangt sehr milde Luft nach Österreich. Der
16. ist ein sonniger warmer Tag, nur im Osten hält sich strichweise
Hochnebel. Die maximalen Temperaturen betragen 13 bis 25 °C. Am 17.
zieht eine Störungszone mit verbreitet ergiebigen Niederschlägen über
den Ostalpenraum. Die Temperatur sinkt besonders in Westösterreich.
18.
Tk
19.
NW
Tiefdruckeinfluss und feuchtkalte Luft aus Nordwest prägen unser Wetter.
Nach ergiebigen Niederschlägen bis zum Morgen des 18. geht es mit
Schauern, Strichregen und lokalen Gewittern weiter. Bei rasch
wechselnder Bewölkung erreicht die Temperatur maximal 5 bis 17 °C. Im
Westen sinkt die Schneefallgrenze am 19. örtlich gegen 1100 m.
20.
H Ein
flaches Hoch bestimmt unser Wetter. Auf eine kalte Nacht folgt ein
sonniger, aber kühler Tag. Die höchsten Temperaturen betragen nur 6 bis
15 °C.
21.-23.
SW Ein Tief zieht
über die Britischen Inseln zur Nordsee. An seiner Vorderseite gelangt
feuchtmilde Meeresluft nach Österreich. Bei unterschiedlicher Bewölkung
ist es teils nebelig-trüb, teils sonnig. Ergiebiger Niederschlag fällt
nur zeitweise im Süden. Bis zum 23. steigen die Höchsttemperaturen auf
14 bis 22 °C. An diesem Tag überquert eine Kaltfront mit Gewittern und
teils starkem Regen Österreich ostwärts und bringt einen
Luftmassenwechsel.
24.-25.
h Nach
verbreiteten und teils ergiebigen nächtlichen Niederschlägen setzt sich
am 24. allmählich schwacher Hochdruckeinfluss durch. Die Niederschläge
enden und die Bewölkung lockert auf. Am 25. setzen von Westen her erneut
Niederschläge ein. Die Temperaturmaxima liegen in diesen Tagen zwischen
8 und 17 °C.
26.-27.
W
28.
NW Nach geringen
nächtlichen Niederschlägen reißt in weiten Teilen Österreichs ein Sturm
die Wolkendecke auf. Nur
der äußerste Westen und Süden bleiben am
26. weitgehend vom starken Wind verschont. Die höchsten
Temperaturen betragen 12 bis 23
°C. In der Nacht zum 27. flaut der Wind ab. Ein Sturmtief, das von den
Britischen
Inseln zum Baltikum zieht und eine von ihm
ausgehende Kaltfront bringen erneutes Aufleben des Sturmes in weiten
Teilen Österreichs, teils
gewittrige Schauer und Abkühlung. In der Nacht zum 28. werden besonders
in Tirol lokal
Rekordwindgeschwindigkeiten gemessen, auf den
Bergen werden über 140 km/h erreicht.
29.
h Bei
anhaltender nordwestlicher Höhenströmung herrscht am Boden
Hochdruckeinfluss. Nach kühler Nacht gibt es einen sonnigen Tag mit
maximal 8 bis 16 °C.
30.-31.
NW Ein breites
Nordwestwindband liegt über dem Alpenraum. Störungen bringen vor allem
in Nordstaulagen recht ergiebige Niederschläge, die hier bis in die
Nacht zum 1. November andauern. Im Westen und Süden bleibt es recht
mild, von Oberösterreich bis in das Burgenland werden nur 6 bis 12 °C
erreicht.
WITTERUNGSVERLAUF NOVEMBER 2002
1.
h Schwacher
Zwischenhocheinfluss löst morgendliche Nebel oder Hochnebel nur
teilweise auf. Je nach Nebelauflösung werden maximal 10 bis 17 °C
gemessen.
2.-3.
W Von Westen
her überquert eine atlantische Störung Österreich. Bei starker bis
geschlossener Bewölkung regnet es am 2. nur im Süden kaum; besonders
ergiebig ist der Regen in Vorarlberg. Am 3. intensivieren sich die
Niederschläge bis Oberösterreich und erfassen auch Südösterreich. Die
Höchsttemperaturen betragen nur noch 3 bis 13 °C.
4.-5.
Tk Der Kern
eines Höhentiefs zieht von Österreich nach Ungarn. Feuchtkalte
Luftmassen lösen verbreitete Niederschläge aus, die im Westen recht
ergiebig sind, den Süden aber wieder kaum erreichen. Die
Schneefallgrenze sinkt im Osten bis zum Morgen des 5. in tiefe Lagen.
Auch die Temperatur fällt und erreicht am 5. nur –2 bis 11 °C.
6.
h
Hochdruckeinfluss bringt recht sonniges und trockenes Wetter. Es bleibt
aber kühl.
7.-8.
Tk Am 7.
beeinflusst ein kleinräumiges Tief über Ungarn den Osten und eine
atlantische Störung den Westen Österreichs. Am 8. zieht die Störung
langsam ostwärts über Österreich. Ergiebigere Niederschläge werden nur
von Vorarlberg bis Oberösterreich gemeldet, zeitweise liegt die
Schneefallgrenze in tiefen Lagen. Es bleibt kalt mit maximal 0 bis 7 °C
am 7. und kaum mehr am 8. November.
9.
W Die Front
eines von Deutschland nach Polen ziehenden Sturmtiefs überquert die
Alpen mit stürmisch auffrischendem Wind auf den Bergen und Schnee oder
Regen, der von Vorarlberg bis Oberösterreich recht ergiebig ist.
10.
h Schwacher
Zwischenhocheinfluss lockert im Osten und Süden die Wolken meist auf.
Von Vorarlberg bis in den Raum Mariazell regnet oder schneit es
strichweise weiter. Die Temperatur steigt leicht auf maximal 1 bis 12
°C.
11.
W Das
Frontensystem eines von Deutschland über Tschechien ostwärts ziehenden
Tiefs beeinflusst unser Wetter. Im Süden fällt bei teils aufgelockerter
Bewölkung nur minimaler Niederschlag, im Nordstau der Alpen regnet es
dagegen ergiebig. Die Temperatur steigt im Westen und Süden, die Maxima
betragen 6 bis 15 °C.
12.
h Bei
meist geringer Bewölkung werden 4 bis 16 °C erreicht.
13.
SW Mit
südwestlicher Höhenströmung gelangt milde Luft nach Mitteleuropa. Nach
einer kühlen Nacht entsprechen tagsüber die Temperaturen denen des
Vortages.
14.
TB Die
Störungszone eines Tiefs über den Britischen Inseln liegt westlich von
Österreich. Hier setzt Föhn ein, der in manchen Alpentälern ungewöhnlich
hohe Windgeschwindigkeiten erreicht. Im Osten bleibt die Temperatur
örtlich unter 10 °C, bei Föhn werden im Westen bis 21 °C erreicht.
15.-16.
S Mit einer
stürmischen Süd- bis Südwestströmung gelangt subtropische Warmluft nach
Österreich. Bei maximal 10 bis 24 °C werden an vielen Orten um diese
Jahreszeit noch nie gemessene Temperaturen verzeichnet. Dazu kommen
extrem hohe Windgeschwindigkeiten in manchen Föhnstrichen und starke
Niederschläge am Alpenhauptkamm und südlich davon.
17.
TR An der
Vorderseite eines Troges gibt es eine kurze Zwischenbesserung. Tagsüber
ist es oft sonnig, aber etwas kühler. Im Süden setzt gegen Abend Regen
ein.
18.
TwM
19.
Vb Ein Tief
liegt zunächst mit seinem Zentrum zwischen Korsika und Mittelitalien und
zieht nach Polen. In
Österreich fallen verbreitete und im Westen
und Südwesten ergiebige Niederschläge, lokal zeitweise bis
1000 m herab als Schnee. Am 18.
erreicht die Temperatur nur 4 bis 15 °C, am nächsten Tag etwas mehr.
20.
h Nach
Nebelauflösung ein allgemein sonniger und trockener Tag.
21.
SW
22.
TR Zunächst
gelangt aus Südwest Warmluft in den Ostalpenraum, greift aber nicht in
alle Niederungen durch. Daher reichen die Höchsttemperaturen von 2 bis
18 °C. Ein Tief über Oberitalien und eine Front lösen in der Nacht zum
22. im Westen und Süden Regen aus, der danach teilweise sehr ergiebig
ganz Österreich erfasst.
23.
h Spätestens
in der zweiten Tageshälfte ist es unter Hochdruckeinfluss heiter.
24.
SW
25.-26. S Mit
verstärkter Südwestströmung wird es in Österreich wieder föhnig.
Strichweise Niederschläge werden am 25.
durch eine Störung noch verstärkt.
Bei weitem am stärksten fallen sie in Osttirol und im angrenzenden Teil
Kärntens aus, lokal verbunden mit
Gewittern. Bis zum 25. steigt die Temperatur auf maximal 8 bis 19 °C.
27.-28.
h
Zwischenhocheinfluss lässt zwar die heftigen Niederschläge im Südwesten
enden, über den meisten Niederungen lagert jetzt aber beständiger Nebel
oder Hochnebel. Daraus nieselt es strichweise. Von Tirol abgesehen gibt
es meist nur auf den Bergen Sonnenschein. Die Temperaturhöchstwerte
betragen 5 bis 13 °C.
29.
SW
30.
Tk Im
Randbereich eines Tiefs mit Kern über dem Golf von Genua sorgen feuchte
Luft und eine Störung für Niederschläge, die zunächst den Westen und
Südwesten erfassen und hier wieder sehr ergiebig sind. Dann dehnen sich
die Niederschläge ostwärts aus, ehe sie im Laufe des 30. enden. Die
Temperaturen ändern sich wenig.
WITTERUNGSVERLAUF DEZEMBER 2002
1.
G Der Dezember
beginnt teils aufgeheitert, teils aber auch bewölkt oder nebelig trüb
mit unergiebigen lokalen Niederschlägen und maximal 3 bis 10 °C.
2.-6.
TS Am 2.
beeinflusst anfangs eine Störung Westösterreich. Insgesamt wird unser
Wetter in diesen Tagen aber von einem sehr wetterwirksamen Italientief
bestimmt. Bei häufig geschlossener Bewölkung fallen verbreitet
Niederschläge, die in Tirol und Vorarlberg gering ausfallen, in Kärnten
und besonders in der Steiermark zeitweise aber sehr ergiebig sind. Dabei
liegt die Schneefallgrenze meist zwischen 300 und 1100 m. Bis zum 5.
betragen die höchsten Temperaturen 0 bis 8 °C. Am 6. beginnt kältere
Luft aus Nordost einzufließen, von Oberösterreich ostwärts sinken die
Maxima bereits.
7.-14.
HF Das
Italientief verliert allmählich seinen Einfluss auf unser Wetter. Nur im
Süden und Südosten sorgt es noch einige Tage für geringe bis mäßige
Niederschläge. Im übrigen Österreich fallen am 7. aus starker Bewölkung
strichweise noch teils gefrierender Regen oder Schnee. Die nächsten Tage
sind vielfach recht sonnig, teils aber auch durch anhaltenden Hochnebel
verdüstert. Die an der Südostflanke des wetterbestimmenden
Nordeuropahochs einströmende kontinentale Kaltluft sorgt für sinkende
Temperaturen, die am 10. nur noch maximal –8 bis 3 °C betragen. In den
nächsten Tagen ändert sich der Wettercharakter nur wenig, Nebel oder
Hochnebel werden häufiger und beständiger. Lokale Niederschläge bleiben
unbedeutend. Die Temperaturhöchstwerte steigen langsam und betragen am
14. –5 bis 5 °C. Allmählich nähern sich Störungszonen dem Ostalpenraum.
15.
NW Eine
Störung überquert Österreich langsam ostwärts. Strichweise Niederschläge
fallen meist in fester Form, werden aber erst in der Nacht zum 16.
ergiebiger. Die Temperatur ändert sich nur wenig.
16.-17.
Tk Der Kern des
wetterbestimmenden Tiefs zieht von Norddeutschland nach Polen. Dichte
Wolken und strichweise Nebel trüben den Himmel. Niederschläge sind in
Westösterreich zeitweise sehr ergiebig, berühren den Süden aber kaum. In
Tallagen des Westens regnet es, im Osten schneit es dagegen bis in die
Niederungen. Die höchsten Temperaturen reichen von –2 bis 7 °C; die
höheren Werte stammen aus Westösterreich.
18.
N Mit der auf
Nord drehenden Strömung gelangt allmählich trockenere Luft in den
Alpenraum. Häufigkeit und Stärke der Niederschläge nehmen ab, doch
bleibt der Himmel wolkenreich.
19.-20.
H
Hochdruckeinfluss und trockenkalte Luft bringen am 19. vielfach
Aufheiterung. In der folgenden Nacht ist es besonders im Nordosten
klirrend kalt. Tagsüber nimmt die Bewölkung zu. Die höchsten
Temperaturen betragen im Norden und Osten –8 bis 0 °C, im Westen und
Süden –3 bis 6 °C.
21.-23.
W Feuchtmilde
Luft gelangt nach Österreich und sorgt im Westen, Norden und Osten bei
starker Bewölkung und lokalem Nebel immer wieder für Niederschläge.
Besonders am 21. bewirkt Regen in den Kaltluftseen von Oberösterreich
bis in das Burgenland eine gefährliche Glatteissituation. Am 23. lässt
ein Skandinavienhoch in Bodennähe Kaltluft in den Norden und Osten
einsickern. Während dieser Tage ist es im wetterbegünstigten Süden
zeitweise auch heiter. Die Höchsttemperaturen betragen –2 bis 9 °C, im
Westen am 23. bis 13 °C.
24.
G Eine
Luftmassengrenze teilt Österreich in einen milden Westen und einen
frostigen Osten. Bei teils nebeligem, trüben Wetter sorgt in der
Osthälfte gefrierendes Nieseln wieder für lokales Glatteis. Maximal
werden im Westen 3 bis 9 °C gemessen, im übrigen Österreich nur –5 bis 4
°C.
25.-27.
HE Nach wie vor
lagert milde Luft über Westösterreich und lässt hier die Temperatur auf
0 bis 9 °C steigen. Im übrigen Österreich bleibt es meist trüb mit
lokalen unbedeutenden Niederschlägen und anhaltendem Frost. Feuchtmilde
Luft aus Südwest bringt im Westen am 27. weitere Erwärmung, im Norden
und Osten halten sich in den Niederungen die Kälteseen, während auf den
Bergen Tauwetter herrscht.
28.
SW
Tiefdruckeinfluss und milde Luft bringen verbreitet Niederschläge; die
Schneefallgrenze steigt zeitweise gegen 1800 m. In den noch immer
existierenden Kälteseen im Norden und Osten gibt es erneut
Glatteisalarm. Hier werden bei verbreitetem Nebel nur 0 bis 2 °C
erreicht, sonst betragen die Maxima 3 bis 13 °C.
29.
Tk Mit besonders
in Westösterreich ergiebigen Niederschlägen, die auch in den Alpentälern
als Regen fallen, setzt sich die milde Luft auch im Norden und Osten
durch. Teils bleibt es nebelig trüb, teils heitert es tagsüber auf.
30.
W Mit
stürmischem Westwind gelangen milde Meeresluftmassen nach Mitteleuropa.
In Österreich steigt die Temperatur auf 3 bis 15 °C; die niederen
Temperaturen stammen aus Südösterreich. Weiterhin liegt die
Schneefallgrenze im Westen, Norden und Osten zwischen 1500 und 2000 m.
31.
Tk Im Westen und
Süden ändert sich das Wetter kaum. Es bleibt mild mit strichweisem Regen
in den Tallagen. Im Norden und Osten setzt nach mildem Tagesbeginn mit
lokal mehr als 10 °C die Zufuhr kalter Luft aus Nordost ein, und am
Silvesterabend herrscht hier allgemein teils strenger Frost. |