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Im
Sendestudio von Radio Oberösterreich
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willkommen im Sendestudio von Radio Oberösterreich. Hier
"passiert" das Programm, das Sie Tag für Tag empfangen
können. |
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Seit 3. Juni 1998 sendet
Radio Oberösterreich aus dem modernsten Radiostudio - dem sogenannten
DJ-Studio (DJ = Disc Jockey). Hier ist der Moderator nicht nur für
seine Texte verantwortlich, er steuert zudem die Musik und jeden Beitrag
(ob live oder aufgezeichnet). |
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Täglich wird das DJ-Studio kurz
vor 5 Uhr früh in Betrieb genommen. Bis dahin wurde das Nachtprogramm von
einem Computer im Untergeschoss selbstständig digital ausgestrahlt. Nun
wird das digitale Zentrum unseres Programms angeworfen. Etliche verschiedene
Computer steuern das Studio. Die Musik wird vom "Radiomax" -
Computer
geladen, die Signations (Kennmelodien) und Beiträge vom
"Digas" - Computer. Ein weiterer Rechner informiert den Moderator
über alles was in der Welt passiert (Internet, Austria Presse Agentur,
...etc) und was die Kollegen fürs Programm vorbereitet haben
(Redaktionssystem).
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Der
Moderator bekommt Unterstützung vom Redakteur. Der bearbeitet Beiträge
und Interviews und spielt diese ins Studio. Der Moderator kann die
Beiträge Sekunden später auf seinen Bildschirmen sehen und sie sofort
abspielen. In "Guten Morgen Oberösterreich" zum Beispiel
werden pro Sendung circa 30 längere oder auch kürzere Wortelemente
digital ins Studio transferiert - kein Tonband und keine Kassette ist
dabei zu sehen. Jetzt darf der Mann am Mikrofon halt nur nichts mehr
durcheinander bringen. |
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Pro Sendestunde spielt der
Moderator durchschnittlich 13 verschiedene Musiktitel. Diese sieht er nur
schriftlich auf seinen Monitoren. Denn auch die Musik kommt digital von der
Festplatte. Die Musikredaktion hat die wichtigsten 4.000 Titel darauf
gespeichert, der Musikcomputer mischt Sie dann für das Programm
ab.
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Während eines
normalen Sendetages haben zwischen 5 Uhr früh und 18 Uhr 4 verschiedene
DJs, also Moderatoren, Dienst im digitalen Sendestudio.
Er ist für die Abwicklung
des gesamten Programms verantwortlich und moderiert stehend die Sendung.
Wolfgang Lehner während
"Guten Morgen Oberösterreich" |
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Während der
Moderator seine Sendung macht, arbeiten viele Redakteure und Reporter am
Inhalt der Sendung. Reportagen werden aufgenommen, Interviewgäste
aufgezeichnet, Beiträge zugespielt und Recherchen getätigt.
Inzwischen Arbeitet der
aktuelle Dienst an den Nachrichten. Der Nachrichtenredakteur kommt zu
jeder halben Stunde mit den neuesten Entwicklungen in Oberösterreich
ins Sendestudio. Rund um die Uhr im Einsatz sind auch die Mädels der
Serviceredaktion. Sie recherchieren das Wetter und die Situation auf
unseren Straßen.
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16 verschiedene
Regler sind vom Moderator zu bedienen, er hat 4 große und zwei kleinere
Bildschirme vor sich, dazu kommen 3 Tastaturen, 4 Mikrofone und ein mit
ihm verbundenes Nachrichtenstudio, das durch eine Glasscheibe von ihm
getrennt ist. Zudem nimmt er Kontakt zu Außenstellen wie dem
Überflieger oder einem Funkwagen auf.
Die
Computer helfen dem Moderator bei seiner Arbeit. |
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Jedes Jahr besuchen hunderte
Oberösterreicher das Landesstudio OÖ. Während einer Führung wird
natürlich auch das DJ-Studio in Augenschein genommen. Der Grundtenor ist
dabei meist - wie kann ein einzelner hier nur den Überblick bewahren ? Die
Antwort ist relativ einfach : Übung, Übung, Übung.
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Eine
weitere Möglichkeit, die der Moderator in diesem modernen Studio hat:
er kann während der Sendung sein Mikrofon auf einen eigenen
Aufnahmecomputer schalten und während ein Musiktitel läuft nimmt er
zum Beispiel ein Telefoninterview auf, bearbeitet es anschließend und
kann es kurze Zeit später als Aufzeichnung einspielen .
Das Sendestudio ist täglich ab 5 Uhr
früh in Betrieb |
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Wolfgang Lehner: "Es hat
sich unglaublich viel verändert beim Radio machen. Ich kenne die Situation
nun seit etwa 25 Jahren. Aber was sich alleine in den letzten paar Jahren mit
der Umstellung aller analogen Quellen auf die digitale Radiowelt getan hat ist
mehr als in letzten Jahrzehnten zusammen gerechnet passiert ist. Es ist
atemberaubend, bei diesen Entwicklungen dabei sein zu können und die
Art des Radiomachens aktiv beeinflussen zu können."
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