Last update: 13.08.2008

Navigation
Hauptseite
Der Moderator
Pilotenseiten
Privat
Radio OÖ
Linksammlung
Humor
 
Kontakt
E-Mail
Gästebuch
Service
Nachrichten
Sport
Wetter
Telefonbuch
Flugpläne: Linz - Wien
ÖBB-Fahrplan
SMS senden
WL - Online / Aktuell



Die Geschichte des LASK Linz

 

 

100 Jahre LASK

Der LASK feiert sein 100-jähriges Bestehen.  Ein Rückblick auf die ersten 100 Jahre.

Eigentlich wurde der LASK bereits im August 1899 – aber nur als Verein für Schwerathletik – gegründet. Im Jahre 1908 wurde der Linzer Sportclub als Fußballverein aus der Taufe gehoben, deren Mitglieder sich im Jahre 1919 der neugegründeten Fußballsektion des LASK anschlossen. Fünf Jahre später feierten die Linzer mit dem oberösterreichischen Landesmeistertitel den ersten großen Erfolg. 1931 wurde der LASK mit einem Finalsieg über den GAK österreichischer Amateurmeister.

In der Saison 1940/41 nahm der LASK im Rahmen der "Gauliga XVII" erstmals an einer gesamtösterreichischen Meisterschaft teil, blieb aber nach 18 Niederlagen in 18 Spielen (Torverhältnis: 17:106) ohne Punktgewinn. Die 0:21-Niederlage der – allerdings stark dezimierten – Linzer gegen die Wiener Austria am 19. Jänner 1941 stellt bis heute das höchste Resultat der österreichischen Meisterschaftsgeschichte dar.

 

Erster Meistertitel für einen Bundesländer-Verein

1950 feierte der LASK sein Comeback in der obersten Spielklasse mit einer 2:11-Niederlage gegen Rapid. Die Linzer revanchierten sich allerdings an den Grün-Weißen und fügten den ansonsten dominierenden Hütteldorfern im Februar 1951 die einzige Saisonniederlage zu und beendeten die Saison auf Platz zehn (von 13 Vereinen). Nach dem Abstieg 1955 kehrte der LASK 1958 in die oberste Spielklasse zurück.

Den größten Erfolg ihrer Geschichte gelang den Schwarz-Weißen in der Saison 1964/65. Durch einen 2:0-Auswärtssieg am 3. Juli 1965 auf der Hohen Warte bei der Vienna wurden die Linzer als erster Nicht-Wiener Verein österreichischer Fußballmeister. Schützenhilfe leistete der GAK, der Tabellenführer Rapid am gleichen Tag in Graz mit 1:0 besiegte. Darüber hinaus holte sich der LASK durch einen Finalerfolg über den SC Wr. Neustadt den Cupsieg und damit das Double. Im Cupfinale 1967 musste sich der LASK gegen die Austria erst nach einem Münzwurf geschlagen geben. Nach zwei Spielen (2:1 und 0:1) war nach Verlängerung keine Entscheidung gefallen und weder Auswärtstorregel noch Elfmeterschießen waren zur Entscheidungsfindung vorgesehen.

In den 70er-Jahren klassierte sich der LASK meist im Mittelfeld der Liga und schaffte nach dem Abstieg 1978 auf Anhieb den Wiederaufstieg. Mit Platz drei qualifizierte man sich sogar für den UEFA-Cup und erreichte dort die 2. Runde – wie auch ein Jahr später, als in der zweiten Runde Inter Mailand in Linz mit 1:0 bezwungen wurde. Dennoch mussten die Oberösterreicher nach einem 0:4 in Mailand ausscheiden.

 

Sportliche und wirtschaftliche Probleme

1989 musste der LASK abermals den Weg in die Zweitklassigkeit antreten und kehrte ehrst 1992/93 für eine Saison wieder in die Bundesliga zurück. 1994 gelang der neuerliche Aufstieg, aber dem sportlichen Höhenflug folgten schwere wirtschaftliche Probleme, die nur mit einem Zwangsausgleich vorübergehend behoben werden konnte. Am 21. Mai 1997 wurde der LASK mit dem Stadtrivalen FC Linz (ehemals VOEST Linz) fusioniert. Als Trainer des neuen Großklubs wurde Meistertrainer Otto Baric engagiert. Der Norweger Geir Frigard wurde 1998 als erster LASK-Spieler österreichischer Torschützenkönig (Helmut Köglberger traf 1975 auch neun Mal für die Austria).

Durch den Konkurs der "Rieger-Bank" und der damit verbundenen, aufsehenerregenden Flucht des amtierenden LASK-Präsidenten Wolfgang Rieger geriet der Verein erneut in Turbulenzen. Leistungsträger mussten verkauft werden. 2001 stieg der Verein zum bisher letzten Mal ab und kehrte erst im Jahr 2007 wieder in die oberste Spielklasse zurück. Dort feierte die Mannschaft von Trainer Karl Daxbacher ein starkes Comeback und spielte bis wenige Runden vor Schluss sogar um den Titel mit. Am Ende der Saison ging den Linzern jedoch die Luft aus und sie beendeten die Saison auf Rang sechs.

Die größten Erfolge:

Österreichischer Meister 1964/65

Österreichischer Cupsieger 1964/65

Finale 1962/63, 1966/67, 1969/70, 1998/99

Österreichischer Vizemeister 1961/62

Österreichischer Amateurmeister 1930/31

15 x Oberösterreichischer Landesmeister

6 x Oberösterreichischer Cupsieger
 

LASK-Meistermannschaften

1930/31:

Hörschläger; Schaffelhofer, Oder, Winkler, Mayrhofer, Russ, Pfatschbacher, Gurtner, Jordan, Weiss, Watzke, Doppler Trainer Sepp Gurtner

1964/65:

Kitzmüller, Harreither; Trubrig, Pichler, Szabo, Oberparleitner; Sturmberger, Blutsch, Ernst Kozlicek, Liposinovic, Chico, Paul Kozlicek, Fürst, Kondert, Viehböck, Sabetzer, Köglberger, Zechmeister Trainer: František Bufka

 

LASK-Highlights in der obersten Spielklasse:

1. Meisterschaftsspiel: 8. 9. 1940: 1:4 gegen Austria Wien

1. Meisterschaftssieg: 10. 9. 1950: 3:0 gegen Sturm Graz

Bilanz:

1355 Spiele/498 Siege / 334 Remis / 523 Niederlagen

Tore: 1978:2120 / 1420 Punkte (1330 nach 2-Punkte-Regelung)

Platz 10 in der Ewigen Meisterschaftstabelle

Heimspiele:

97 Spiele am LASK-Platz (1940-1965)

4 Spiele Union-Platz, Wels (1996)

1 Spiel Vorwärts-Stadion, Steyr (1996)

573 Spiele Linzer Stadion (1952-2008)

 

Top-Ten-Spieler

333 Spiele: Gerhard Sturmberger (1959/60-1972/73)

284 Spiele: Klaus Lindenberger (1979/80-1987/88)

267 Spiele: Gert Trafella (1974/75-1984/85)

257 Spiele: Franz Viehböck (1964/65-1974/75)

253 Spiele: Helmut Köglberger (1964/65-1980/81)

239 Spiele: Wolfgang Nagl (1977/78-1988/89)

236 Spiele: Heribert Trubrig (1959/60-1968/69)

232 Spiele: Karl Kiesenebner (1969/70-1977/78)

215 Spiele: Johann Kondert(1962/63-1976/77)

208 Spiele: Kurt Nagl (1976/77-1986/87)

 

Top-Ten-Torschützen

115 Tore: Helmut Köglberger (1964/65-1980/81)

87 Tore: Ferdinand Zechmeister (1951/52-1965/66)

76 Tore: Kurt Leitner (1968/69-1974/75)

62 Tore: Rudolf Sabetzer (1959/60-1965/66)

48 Tore: Geir Frigard (1997/98-2000/01)

46 Tore: Michael Toppel (1980/81-1984/85)

44 Tore: Laszlo Nemeth (1960/61-1963/64)

39 Tore: Johann Kondert (1962/63-1976/77)

39 Tore: Karl Höfer (1958/59-1961/62)

39 Tore: Paul Kozlicek(1959/60-1964/65)

 

Top-Ten-Nationalteamspieler

43 Spiele: Gerhard Sturmberger (1965-1973)

19 Spiele: Klaus Lindenberger (1982-1988)

13 Spiele: Helmut Köglberger (1965-1976)

11 Spiele: Franz Viehböck (1964-1966)

10 Spiele: Heribert Trubrig (1960-1962)

9 Spiele: Wilhelm Harreither (1967-1970)

8 Spiele: Peter Stöger (1998)

6 Spiele: August Starek (1972-1973)

6 Spiele: Gerald Piesinger (1986-1987)

5 Spiele: Ivica Vastic (2005-2008)

5 Spiele: Paul Kozlicek (1960-1963)

  

zurück zur Übersicht